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10.07.2003
Neuer Forstamtsleiter in Weil
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Forstdirektor Christian Kirch wird Nachfolger von Forstdirektor Hans-Peter Kopp

Am Freitag, 27. Juni 2003 wurde im festlich geschmückten Bürgersaal im Rathaus mit einhundert geladenen Gästen Forstdirektor Hans-Peter Kopp nach zehnjähriger Amtszeit verabschiedet und Forstdirektor Christian Kirch als neuer Amtsleiter des Staatlichen Forstamtes Weil im Schönbuch eingesetzt.

Forstpräsident Fritz-Eberhard Griesinger, Leiter der Forstdirektion in Tübingen, brachte bereits zu Beginn seiner Ausführungen die Sorge zum Ausdruck, dass durch die geplante Verwaltungsreform effektive Strukturen zerschlagen werden und wohl auch gravierende Veränderungen auf das Forstamt Weil und seinen neuen Amtleiter zukommen werden. Er verwies auf den von der Landesforstverwaltung bereits in den Jahren 1998 bis 2000 durchgeführten 20 % igen Personalabbau durch die Auflösung von 2 Forstdirektionen, 27 Forstämtern und 180 Forstrevieren und auf die enormen Anstrengungen der Förster bei der Bewältigung der Lotharschäden in etwa im gleichen Zeitraum. Künftige Verwaltungsstrukturen, so der Forstpräsident, müssen sich daran messen.

Griesinger dankte Kopp für seine hervorragenden Verdienste im Forstamt Weil im Schönbuch, das er am 01. Februar 1992 übernommen hatte. Seit 1. Dezember leitet er die Abteilung Personal und Organisation der Forstdirektion Tübingen. Seinem Amtsnachfolger Kirch, EDV-Fachmann und seit 1990 Leiter des Schwarzwaldforstamtes Bad Rippoldsau - Schapbach, wünschte er für die vielfältigen Aufgaben in diesem Raum die richtige Kraft.

Der Landtagsabgeordnete Stephan Braun (SPD) hob die Vorzüge des Einheitsforstamtes hervor und prangerte die "überfallartig und an den Praktikern vorbei" eingebrachte Verwaltungsreform an. Auch Bürgermeister Brand, der als Gastgeber und Vertreter der Städte und Gemeinden im Forstbezirk sprach, bedauerte die im Raume anstehenden gravierenden Veränderungen bei der Forstverwaltung. Hätten auch die anderen Landesbehörden Personaleinsparungen in einer ähnlichen Größenordnung in der Vergangenheit vorgenommen, so Brand, würde der Landeshaushalt derzeit weniger desolat aussehen. Brand dankte Kopp für die mit Bravour und Menschlichkeit gemeisterten Aufgaben und wünschte dem scheidenden und neuen Amtsleiter in Weil alles Gute.

Landrat Bernhard Mayer verwies im Hinblick auf die anstehende Verwaltungsreform auf die äußerst kritische Finanzlage des Landes hin. Nur durch ein gemeinsames Vorgehen könne das Beste, auch zum Wohle des Waldes, erreicht werden.

Im Anschluss folgten Grußworte von Karl-Heinz Rathke als Vertreter der Holz- und Sägeindustrie, Kreisjägermeister Peter Kirn aus Böblingen und des Personalratsvorsitzenden Oliver Fischer die allesamt Kopp für sein berufliches Engagement in Weil dankten und Kirch für die Zukunft alles Gute wünschten.

 
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