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12.08.2003
20 Jahre Landessanierungsprogramm Weil im Schönbuch – eine Erfolgsgeschichte
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Seit 1983 ist die Gemeinde Weil im Schönbuch in drei Gebiete in die Förderung des Landessanierungsprogramms aufgenommen. In dieser Zeit flossen insgesamt 7,1 Mio. € an Fördergeldern in die Schönbuch-Gemeinde. Berücksichtigt man die dadurch ausgelösten öffentlichen und privaten Investitionen, kann sich das Investitionsvolumen von annähernd 50 Mio. € sehen lassen. „Mit 1 € Fördergeld lösen wir 7-8 € zusätzliche private und öffentliche Investitionen aus. Das Landessanierungsprogramm ist damit das beste Konjunkturprogramm“, sagte Bürgermeister Andreas Brand vergangene Woche beim Besuch von Dr. Horst Mehrländer. Der Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium informierte sich zusammen mit der FDP-Landtagsabgeordneten Heiderose Berroth in der Gemeinde über die Erfolge und Perspektiven der Sanierungsmaßnahmen. Dr. Mehrländer zeigte sich angesichts der durchgeführten Maßnahmen beeindruckt. „Was die Gemeinde Weil hier geleistet hat, kann sich sehen lassen. Es ist für mich beeindruckend, was hier bewegt und angeschoben wurde.“

Der im Jahr 1983 begonnene erste Abschnitt „Ortskern I“ ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Die Neugestaltung des Rathauses, der Umbau und Neubau des Alten und Neuen Rathauses, die Schaffung der Seniorenwohnanlage und eine Vielzahl privater Maßnahmen wurden in der Zeit bis 2000 abgeschlossen. Seit diesem Jahr ist Weil mit dem Gebiet „Ortskern II“ in das Landesprogramm aufgenommen.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Brand, dass das Gebiet „Seegärten“ gleich beim ersten Antrag mit einem weiteren Landeszuschuss von 700.000 € bedacht wurde. „Die Qualität des Antrages und die Bedeutung des Gebietes Seegärten haben uns die Entscheidung leicht gemacht, dies zu fördern“, sagte Dr. Mehrländer. Auf dem vier Hektar großen Gebiet soll sich einiges bewegen. Geplant ist die langfristige Neuordnung entlang der Hauptstraße mit damit verbundenem Grunderwerb, die Wohnbebauung des Alten Bauhofareals im Seetal und der Bau des Altenpflegeheimes Seegärten.

Neben dem Rundgang durch das Sanierungsgebiet stand auch eine Besichtigung der Firma KLW-Lutz an der Seesteige auf dem Programm. Die Firmenchefs Günter Lutz, Jochen Brennenstuhl und Jörg Steimle zeigten einen Einblick in die Produktpalette des Betriebes. Mit derzeit ca. 60 Mitarbeitern an der Seesteige werden vor allem Betriebseinrichtungen und Schubladenschränke hergestellt.

 
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