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19.01.2004
Kraftstoff am 18.1.2004
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Bienvenidos en la Finca!

Es kam so einigen spanisch vor, was sich hinter dem Motto des letzten "Kraftstoff"-Jugendgottesdienstes am 18. Januar verbarg. Dennoch - oder vielleicht deswegen? - fanden sich ca. 160 Jugendliche um 18.00 Uhr in der mit südlichem Flair dekorierten Martinskirche in Weil ein, um sich überraschen zu lassen. Der Shuttle-Bus war diesmal fast zu klein, so groß war das Gedränge.

Wie immer gab es zunächst fetzige Musik zum Mitsingen mit der Kraftstoff-Band, gefolgt von einem lustigen Sketch des Moderatorenteams, die sich tatsächlich trotz Kälte in Shorts und Badelatschen in die Kirche wagten. Sie lüfteten auch das Geheimnis des Abends, nämlich, dass es beim Thema um "Costa Rica" gehen sollte, nicht etwa ein Kurort in der Schweiz, wie zunächst im Sketch vermutet, sondern ein Land in Mittelamerika.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand Julia Binder, 16 Jahre alt, die mit ihren Eltern auf einer Missionsstation in Costa Rica lebt, auf der Indios in praktischen Fächern unterrichtet werden. Sehr anschaulich und spannend erzählte sie aus dem Alltag in einem fremden Land, begleitet von eindrücklichen Bildern. Als Leitvers der Missionsarbeit der Gesellschaft "Licht in Lateinamerika" dient 2. Timotheus 2, 2: Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren.

Julia berichtete, dass in der Arbeit der Missionare der ganze Mensch im Mittelpunkt steht, sowohl mit der Vermittlung praktischer Fähigkeiten (Forstarbeit, Mechanik, Botanik) als auch mit dem Weitersagen der Guten Nachricht von Jesus Christus. Julia gab in ihrem Vortrag eine Übersicht auch über den Tagesablauf in der Missionsstation und über die Lebensverhältnisse in ihrem Umfeld. Nach ihrem Vortrag wurde sie mit donnerndem Applaus von den Zuhörern verabschiedet.

Nach weiteren gemeinsamen Liedern schloss der traditionelle "Chipsevent" den Gottesdienst ab. Im hinteren Gang der Kirche drängte sich alles um die Bistrotische mit Chips und Knabbersachen, was der guten Stimmung aber eher förderlich als hinderlich war.

Der Shuttle-Bus brachte anschliessend die auswärtigen Jugendlichen nach einem gelungenen Abend wieder zurück in ihre Orte.

 
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