Home > Aktuelles > Einweihung und Übergabe der Erweiterung der Grund und Hauptschule „In der Röte“ (16.02.2004)

16.02.2004
Einweihung und Übergabe der Erweiterung der Grund und Hauptschule „In der Röte“
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Am Montag, 9.2.2004, wurde 13 Monate nach dem 1. Spatenstich der Erweiterungsbau unserer Grund- und Hauptschule mit sechs neuen Klassen- und Fachräumen eingeweiht.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula konnte Bürgermeister Andreas Brand viele Schüler, Eltern, Lehrer und auch die Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Eugen Klunzinger (CDU) und Stephan Braun (SPD) sowie Landrat Bernhard Maier begrüßen. Allen war die Freude über das gelungene Werk in den Gesichtern abzulesen.

„Die Schule hat nun das was sie für ihre Aufgaben und für ihren Bildungsauftrag braucht“, sagte Bürgermeister Andreas Brand bei seiner Festansprache und brachte damit die vom Gemeinderat getroffenen Weichenstellungen auf einen Nenner. Bei der jetzigen Nordlösung sei mit zwei zusätzlichen Räumen im Untergeschoss vorsorglich auch schon in die Zukunft investiert worden und es sei eindrucksvoll zu sehen, wie die rund 1,16 Mio. € in das Gut Bildung eingesetzt worden sind. Sein Dank galt dem Land Baden-Württemberg für die Zuschüsse aus der Schulbauförderung und dem Ausgleichsstock für finanzschwache Gemeinden.

Der Glückwunsch von Bürgermeister Andreas Brand galt auch der Architekten- gemeinschaft Klenk, Haller, Rupp und Stoll, die dieses Werk, unterstützt von vielen Firmen und Handwerkern, vollbracht hat. Mit klarer Konzeption und architektonischem Verstand, so der Bürgermeister, hätten Architekt und Baumeister manche Klippe auf der Baustelle gemeistert und mit einer ansprechenden Abrundung an der Nordwest-Ecke des Schulkomplexes deutlich gemacht, dass Zweckbauten und gelungene Architektur vereinbar und kein Widerspruch sind. Sein Dank galt nicht zuletzt auch den Anwohnern und Nachbarn für die Geduld und das Verständnis während der Bauzeit.

Im Zusammenhang mit den Investitionen hat Bürgermeister Andreas Brand ausgeführt, dass Bildung der Wachstumsmarkt der Zukunft sei. Es gibt für ihn auf Dauer nur eines, das teu´rer ist als Bildung, nämlich keine Bildung. So gesehen sei Bildung das Fundament unseres wirtschaftlichen Wohlstandes, Voraussetzung für geistige Freiheit und für Demokratie sowie für ein funktionierendes Gemeinwesen, deren Wurzeln vor Ort gelegt werden. Die Gemeinden als Schulträger, Schule, Schulleitung und Kollegium seien sich ihrer Verantwortung bewusst und er wünsche sich, dass wir mit dieser Erweiterung unserer Schule auch die programmatische Diskussion in der Schule über Inhalte und Formen des Lernens führen. Dabei rücke die Frage nach dem Profil in den Mittelpunkt mit der Suche nach einer Antwort auf die einstürmenden Anforderungen des Bildungswesens auf unsere Schule.

Bürgermeister Andreas Brand hat abschließend festgestellt, dass es der Geist unserer Schule ist, die Menschen, die Lehrer, die Schulleitung und die Elternschaft, die sie zu dem gemacht haben, was sie ist, nämlich eine Schule, die ihre Aufgaben und ihre Herausforderungen mit Mut, pädagogischem Können und Engagement weiterhin sicher durch die Herausforderungen unseres Bildungswesens führen wird.

Auch Rektor Karl-Heinz Hartmann zeigte sich begeistert angesichts der Tatsache, dass nun die Zeit des Improvisierens und der räumlichen Enge der Vergangenheit angehört. Mit den sechs Räumen auf drei Ebenen sind die Voraussetzungen für ein gutes Lernen geschaffen. Vier Räume haben die Hauptschüler bereits bezogen.

Landrat Bernhard Maier hat in seinem Grußwort die Schulplanung des Gemeinderats und der Verwaltung gelobt und der Gemeinde dazu gratuliert, dass sie gerade in Zeiten knapper Kassen in die Entwicklung junger Menschen investiert.

Architekt Werner Klenk hat die Planung und den Bauablauf nochmals kurz in Erinnerung gerufen. Die gelöste Aufgabe der Architektengemeinschaft war es, ein funktionierendes und kontengünstiges Konzept zu realisieren. „Unser Ziel war, dass Alt und Neu zusammenpassen“, erklärte dazu Werner Klenk.

Den guten Wünschen hat sich auch Elternbeirat Olaf Gauß angeschlossen und die Verantwortung von Schülern, Eltern, und Lehrern hervorgehoben.

Auch Schulsprecher Tim Ungerer hat zu verstehen gegeben, dass sich die Schüler tierisch auf das neue Gebäude freuen.

Umrahmt wurde das Festgeschehen von einem vielfältigen Programm des Schulchores, der Zirkus AG sowie des Eltern- und Lehrerchores ELCH mit Tanz, Gesang und Szenen aus der Schule.

 
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