Home > Aktuelles > Gemeindebesuch von Paul Nemeth in Weil im Schönbuch (21.02.2008)

21.02.2008 Veröffentlichungsdatum: 21.02.2008
Gemeindebesuch von Paul Nemeth in Weil im Schönbuch
Bild Nr. 1 in voller Auflösung anzeigen
[1] (47 kB - 550x318 Pixel)
Bild Nr. 2 in voller Auflösung anzeigen
[2] (59 kB - 550x412 Pixel)
Bild Nr. 3 in voller Auflösung anzeigen
[3] (62 kB - 550x427 Pixel)

Der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth hat am 8. Februar 2008 die Reihe seiner Gemeindebesuche in Weil im Schönbuch fortgesetzt. Dabei standen ein Gespräch mit Bürgermeister Wolfgang Lahl, Firmenbesuche bei den Hecker Werken und bei der Firma Häring sowie eine öffentliche Veranstaltung im Gasthaus Hirsch auf dem Programm. Begleitet wurde Nemeth bei allen Terminen von Bürgermeister Wolfgang Lahl, von der CDU-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Brigitte Schick, sowie vom CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Thomas Müller.

Wie Bürgermeister Lahl erläuterte, verlief die Gewerbeentwicklung in Weil im Schönbuch in den letzten Jahren sehr positiv. Die Arbeitslosigkeit im Ort läge bei unter 3 Prozent. Insbesondere die Entwicklung des Gewerbeparks Sol sei eine „Erfolgsgeschichte". Dort seien ca 1.000 Arbeitsplätze geschaffen worden.

Ein wichtiger Punkt des Gesprächs im Rathaus betraf den Bereich Kinderbetreuung. Dabei wurden auch die immensen Kosten thematisiert, die mit dem Betrieb sowie nicht zuletzt auch mit dem Ausbau und der Weiterentwicklung der Betreuungsmöglichkeiten verbunden sind. In Weil sei u. a. die Einrichtung von rund 20 neuen Betreuungsplätzen in einem Neubau geplant; die Baukosten werden nach Angaben Lahls mehr als 1 Mio. Euro betragen. Besprochen wurden auch die Schulpolitik und der geplante Ausbau des Stuttgarter Flughafens.

Im Anschluss besuchten Nemeth, Lahl, Schick und Müller mit den Hecker Werken und der Fa. Häring zwei Weiler „Vorzeigeunternehmen".

Die Heckerwerke waren nach dem Zweiten Weltkrieg von Dresden nach Weil im Schönbuch übersiedelt und beschäftigen heute rund 240 Mitarbeiter. Einen guten Einblick in das breitgefächerte Produktprogramm und die Geschichte des Dichtungs-Herstellers boten der Unternehmens-Film sowie ein Rundgang durch das firmeneigene Museum. Im Gespräch mit Prokurist Michael Hübner-Hecker wurde u. a. die zum 1. Juni 2007 in Kraft getretenen REACH-Verordnung der EU thematisiert, die eine enorme bürokratische Belastung für zahlreiche Unternehmen bedeute.

Hoch hinaus ging es bei der Max Häring GmbH. Mit einem Autokran wurden Nemeth, Lahl, Schick und Müller auf eine Höhe von rund 40 Meter gebracht, wo sich ihnen ein hervorragender Überblick über Weil und Umgebung bot. Anschließend fand ein Rundgang über das Firmengelände statt. Als energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion zeigte Paul Nemeth sich im Gespräch mit dem Firmengründer und -inhaber Max Häring speziell an den Möglichkeiten im Bereich der  Wärmedämmung interessiert.

Von den Besuchen bei den beiden Weiler Unternehmen war Nemeth beeindruckt: „Die Heckerwerke und die Max Häring GmbH sind Vorzeigeunternehmen. An ihnen zeigt sich exemplarisch, welche Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Innovationskraft mittelständische Familienunternehmen haben können. Aus meiner Sicht muss es ein wesentliches Ziel der Landespolitik sein, gerade auch die Rahmenbedingungen für den Mittelstand zu erhalten und zu verbessern." Der Erfolg der heimischen Wirtschaft sei die Grundlage für den Wohlstand im Land.

Den Abschluss des Gemeindebesuchs bildete eine öffentliche Veranstaltung im Gasthaus Hirsch. Dabei ging Paul Nemeth zunächst auf die Wirtschaftslage im Land ein. „Baden-Württemberg hat im Ländervergleich die geringste Arbeitslosigkeit; die Wirtschaftssituation ist sehr gut." Ein enormer Erfolg sei die Tatsache, dass Baden-Württemberg 2008 einen ausgeglichen Haushalt vorweisen könne. „Wir machen damit zum ersten Mal seit 35 Jahren keine neuen Schulden mehr und können darüber hinaus in diesem Jahr sogar 350 Mio. Euro Altschulden abbauen. Das ist eine historische Leistung unserer Landesregierung, die damit auch dem Gebot der Generationengerechtigkeit Rechnung trägt", so Nemeth.

Weitere Themen, die der CDU-Politiker in seinem Referat anriss, waren u. a. der Ausbau des „Kinderlands Baden-Württemberg", die neue Landesmesse, das Projekt Baden-Württemberg 21, das Wärmegesetz sowie der geplante Ausbau des Flughafens Stuttgart. Nemeth sprach sich dabei vehement gegen die Pläne der Flughafen Stuttgart GmbH aus, eine zweite Start- und Landebahn zu bauen und die Nachtflugbeschränkung zu verkürzen. „Die Belastungsgrenze der lärmgeplagten Bevölkerung ist bereits erreicht. Zudem gibt es meiner Meinung nach keine überzeugenden Gründe, die einen so kostenintensiven Ausbau rechtfertigen würden." In der abschließenden Diskussion mit Weiler Bürgern wurden vor allem die Themen Flughafenausbau und Kinderbetreuung vertieft besprochen.

 

 
3734 Zugriffe, zuletzt am 16.08.2017, 23:30:17