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18.04.2008 Veröffentlichungsdatum: 18.04.2008
Der Schultes als Babysitter
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Viktor will Puzzle spielen. Emely möchte etwas vorgelesen bekommen. Anna braucht Hilfe beim Schuhe binden. Ungewohnte Aufgaben hatte Wolfgang Lahl am Dienstag zu bewältigen. Der Bürgermeister besuchte den Kindergarten im Ortsteil Breitenstein - und wurde gleich voll eingespannt.

Sigrid Hohenstein-Bossenmaier freut sich, dass der Schultes ihre bereits vor längerer Zeit ausgesprochene Einladung angenommen hat. „Wir wollten Herrn Lahl gerne zeigen, wie viel bei uns zu tun ist", sagt die Erzieherin. Für den Bürgermeister ist es der erste Besuch dieser Art. „Ich bin gerne gekommen, weil mich die Arbeit hier interessiert", sagt Lahl.

Für den hohen Besuch wird keine Ausnahme gemacht, der Bürgermeister erlebt einen ganz normalen Kindi-Tag. Er besucht den „Morgenkreis" der Kleinen und lernt Lieder und Fingerspiele. Er macht beim „Freien Spiel" der Mittleren mit, wo er beim Anziehen von Prinzessinnenkostümen helfen und selbst einen Polizisten mimen darf. Im „Zahlenland" der Großen erfährt er, wie spannend Mathematik sein kann, und im Wickelraum der Zwerge, dass Kindererziehung auch ihre unangenehmen Seiten hat. Ein „großes Geschäft" bleibt ihm erspart. „Das hätte mir aber nichts ausgemacht", sagt Lahl und erzählt, dass er seinen Zivildienst in einem Altenpflegeheim geleistet hat.

Um die Mittagszeit herrscht Hochbetrieb im Kindergarten. Um 12.15 Uhr wird der erste Schwung wieder abgeholt. Die Kinder der verlängerten Öffnungszeit bekommen jetzt Mittagessen, der Rest geht im Garten spielen. Das durch zwei Krankheitsfälle personell geschwächte Team hat alle Hände voll zu tun. Kurzerhand wird der Schultes als Babysitter eingesetzt und darf im Zwergenzimmer mit einigen Zweijährigen puzzeln. Viktor, Clemens und Annika finden, dass er seine Sache prima macht.

Susanne Hamann

 
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