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25.04.2008 Veröffentlichungsdatum: 25.04.2008
Viele Gäste beim Fackelfest in Neuweiler
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An die 100 Gäste quer durch alle Altersgruppen waren am Donnerstag, den 17. April zur Entzündung der Gasfackel zum Neuweiler Feuerwehrgerätehaus gekommen, um dabei zu sein, wenn symbolisch das Erdgaszeitalter in Neuweiler eingeläutet wird.

In allen Festreden kam zum Ausdruck, dass dieser Anschluss eines ganzen Teilorts sowohl für die Gemeinde Weil im Schönbuch auch für die EnBW eine besondere Bedeutung hat.

Für die EnBW, so Thomas Stäbler, Leiter der Netzkundenbetreuung im Regionalzentrum Schwarzwald-Neckar, verschwindet mit dem Anschluss Neuweilers der letzte weiße Fleck auf der Landkarte der Erdgasversorgung in der Schönbuchlichtung. Allein über 250.000 EUR wurden ausgegeben, um die technischen Voraussetzungen für den Gasanschluss Neuweilers zu schaffen, bevor in Neuweiler selber die eigentliche Leitungsverlegung begonnen werden konnte. Diese hohen Kosten sieht die EnBW als langfristige und dauerhafte Zukunftsinvestition, die zudem eine umweltschonende Energieversorgung darstellt. 20 Neukunden konnten bereits gewonnen werden, wozu auch die Gemeinde mit dem Kindergarten als erster Anschlussnehmer zählt. Mittelfristiges Ziel der EnBW sind etwa 60 Kunden.

Bürgermeister Wolfgang Lahl hob in seiner Ansprache die hohe Bedeutung hervor, die die Nutzbarkeit aller Energiemöglichkeiten für eine Gemeinde hat. Für eine funktionierende Infrastruktur sei dies unverzichtbar. Allerdings sei, so der Bürgermeister, „um mit Aristoteles zu sprechen ... der Anfang die Hälfte des Ganzen". Hinzu kommen müsse jetzt die Nutzung der neuen Infrastruktur, was dann die „zweite Hälfte des Ganzen ausmache". Die Gemeinde machte mit dem Anschluss des Kindergartens den Anfang zur Nutzung des 2,5 km langen Gasnetzes in Neuweiler. Die weiteren Gebäude der Gemeinde werden Zug um Zug ebenfalls umgestellt. Mit der Einführung der Gasversorgung in Neuweiler, die ohne finanziellen Zuschuss der  Gemeinde erreicht wurde, verband der Bürgermeister die Hoffnung, dass alle Beteiligten ihren Nutzen daraus ziehen können und dass betriebswirtschaftlich gesprochen für die Gemeinde und ihre Einwohner, für die EnBW und auch für die Umwelt eine „Win-Win-Win"-Situation eintreten werde. Die Umwelt sei hier zu Recht anzuführen, weil im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen beim Erdgas die geringsten CO2-Emissionen entstehen und moderne Gas-Brennwertgeräte den Energieverbrauch deutlich senken.

In seinem Schlusswort dankte Bürgermeister Wolfgang Lahl der ausführenden Firma Rebmann für den problemlosen Ablauf. Danke gebühre vor allem den politischen Gremien vor Ort für die weitsichtige Entscheidung bezüglich des Stromkonzessionsvertrags und den Entscheidungen zur Möglichkeit des Ausbaus der Gasleitung in Neuweiler.

Ortsvorsteherin Brigitte Schick dankte in ihrer Rede ebenfalls der EnBW und bezeichnete den Anschluss Neuweilers an die Gasversorgung als wichtigen Teil der örtlichen Infrastruktur. Alle Neuweiler hätten nun bei Neubauten oder Erneuerungen der Heizungsanlage eine echte Wahlmöglichkeit, was angesichts des ständigen Wandels am Energiemarkt eine hohe Bedeutung habe. Hinzu komme als großer Vorteil die Umweltfreundlichkeit einer Heizung mit Erdgas.

Besonders erfreut war Ortsvorsteherin Schick, dass die Abwicklung der Arbeiten ohne große Schwierigkeiten und übermäßige Beeinträchtigung des Straßenverkehrs möglich war. Auftretende Probleme bei den Tiefbauarbeiten konnten stets im direkten Gespräch mit der Fa. Rebmann und den Anliegern geklärt werden.

In ihren Schlussworten wünschte die Ortsvorsteherin der EnBW, möglichst viele Kunden zu gewinnen, damit sich die Investition auf längere Zeit auch rechnen wird. Neuweiler wünschte die Ortsvorsteherin ein gutes Miteinander im Zeichen des nun begonnenen Gaszeitalters.

Im Anschluss entzündeten Ortsvorsteherin Brigitte Schick, Bürgermeister Wolfgang und Thomas Stäbler von der EnBW gemeinsam die symbolisch für viele neue Erdgasheizungen in Neuweiler stehende Erdgasfackel.

Eine eng am Thema des Abends orientierte Feuershow mit Feuerspuckern, jonglierten Fackeln und tanzenden Flammen bildete den offiziellen Schlusspunkt des Abends, über den man sich beim anschließenden gemütlichen Beisammensein trefflich unterhalten konnte.

 
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