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31.07.2009 Veröffentlichungsdatum: 31.07.2009
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im Freundeskreis für das Pflegeheim
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In der letzten Woche hatten sich die Mitglieder des Freundeskreises für das Pflegeheim zur ordentlichen Mitgliederversammlung zusammengefunden. Der erste Vorsitzende des Vereinsvorstands, Bürgermeister Wolfgang Lahl, konnte durchweg Positives berichten.

In seinem Rückblick auf die Aktivitäten des letzten Jahres ging der erste Vorsitzende auf den Kauf eines neuen Klaviers ein, welches das Leben im Pflegeheim sehr bereichert. Die wichtigste Entwicklung im Pflegeheim sei aber die Umsetzung des neuen Konzepts der ehrenamtlichen Mitarbeit im Pflegeheim in festen Gruppen gewesen. Hierfür gebühre den Organisatoren und den Ehrenamtlichen Dank und Anerkennung. Zu einem festen Bestandteil der Adventszeit seien die Besuche und Aufführungen des Freundeskreises geworden. Gut angekommen sind von Frau Manuschewski organisierten Aufführungen des Puppentheaters im Pflegeheim.

Erfreulich sei, dass der von Frau Hamacher angelegte und von den Gartenfreunden gepflegte Kräutergarten inzwischen einen wirklich hübschen Anblick darstelle und Wissenswertes über die heimischen Kräuter vermittle.

Die Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Haus Martinus habe sich deutlich verbessert, berichtete der Bürgermeister. Der Leitung unter Herrn Hans-Dieter Müller sei zu danken für die offene Art des Umgangs miteinander.

Im Kassenbericht konnte der Bürgermeister berichten, dass die Einnahmen und Ausgaben wie geplant geflossen sind. Eine sehr positive Überraschung war jedoch eine größere Erbschaft, die dem Verein von einem anonym bleibend wollenden Spender zuging. Die Erträge hieraus werden den Verein auch weiterhin in die Lage versetzen, sein hohes Engagement in Haus Martinus fortzusetzen.

Nachdem die Kassenprüfer in ihrem Bericht die Kassen- und Buchführung als sehr gut und ordnungsgemäß bezeichneten, wurde der gesamte Vorstand auf Antrag von Max Schlageter einstimmig entlastet.

Turnusgemäß standen die Wahlen zur Vorstandschaft an. Dr. Albert Ohmenhäuser hatte angekündigt, nicht mehr als Beisitzer zu kandidieren. Bürgermeister Wolfgang Lahl nahm dies zum Anlass, im Namen des gesamten Vereines für die überragenden Verdienste des Gründungsmitglieds Dr. Albert Ohmenhäuser zu danken. Denn schließlich sei es Dr. Albert Ohmenhäuser gewesen, der nach der Entscheidung für ein Pflegeheim sofort daran ging, in Form eines Fördervereins ein Bindeglied zwischen dem Pflegeheim und der Bevölkerung aufzubauen. In unserer Gemeinde gab es die einzigartige Situation, so der Bürgermeister, dass es schon im Bau des Pflegeheims einen Förderverein gab. Nur deshalb war es möglich, sich bereits in der frühen Bauphase in die Gestaltung des Andachtsraums einzubringen. Aber auch später Einsatz von Dr. Albert Ohmenhäuser und sein Einbringen in das tägliche Leben im Pflegeheim seien vorbildlich gewesen.

Die beiden Vorsitzenden des Freundeskreises für das Pflegeheim, Brigitte Schick und Bürgermeister Wolfgang Lahl schlugen der Mitgliederversammlung deshalb vor, Herrn Dr. Albert Ohmenhäuser als Zeichen des Dankes und der Anerkennung seiner Verdienste die Ehrenmitgliedschaft im Freundeskreis für das Pflegeheim Weil im Schönbuch e.V. zu verleihen. Einstimmig stimmte die Mitgliederversammlung zu, worauf die beiden Vorsitzenden dem Geehrten die Dankesurkunde überreichten.

In seinen Dankesworten betonte das Ehrenmitglied Dr. Albert Ohmenhäuser, dass sein Rückzug aus dem Vereinsvorstand altersbedingt erfolge und keinen Rückzug vom Freundeskreis bedeute. Er freue sich darüber, dass die nach der Vereinsgründung rasch erreichte Zahl von 200 Mitgliedern auch heute noch Bestand habe. Dem Freundeskreis, dem er weiterhin eng verbunden bleiben werde, wünschte er eine weiterhin gute Entwicklung.

In den anschließenden Wahlen wurden die beiden Vorsitzenden des Vorstands (Bürgermeister Wolfgang Lahl und Brigitte Schick), drei Beisitzer (Ute Manuschewski, Helga Staiger, Eugen Notter), die Vereinsrechnerin Andrea Binder-Morton und der Schriftführer Martin Feitscher einstimmig wiedergewählt. Eva Bäßler kandidierte als Nachfolgerin von Dr. Albert Ohmenhäuser und wurde von der Mitgliederversammlung ebenfalls einstimmig gewählt. Als Rechnungsprüfer wurden ebenfalls einstimmig Rudolf Frietsch und Hannelore Heim gewählt, die diese Aufgabe von Eva Bäßler übernimmt.

Eugen Notter berichtete der Versammlung anschließend über die Entwicklung der ehrenamtlichen Arbeit im Haus Martinus. Das neue Konzept der Gruppen mit unterschiedlichen Aufgaben und verantwortlichen Personen habe sich sehr bewährt, konnte er berichten. In den Gruppen

  • Musik und Unterhaltung
  • Spaziergänge und Rollstuhlfahren
  • Unterstützung bei den Mahlzeiten
  • Hilfe bei heiminternen Veranstaltungen
  • Vorlesen
  • Geburtstagsbesuche

wurden im letzten Jahr 1.001 Stunden ehrenamtlicher Hilfe geleistet, wozu jetzt auch noch die Arbeit mit Therapiehunden komme. Allen Mitwirkenden sei sehr zu danken.

Bürgermeister Wolfgang Lahl bezeichnete diese ehrenamtliche, auf viele Schultern verteilte Arbeit im Pflegeheim als beeindruckende Leistung und als gutes Zeichen, denn wer jetzt helfe, dem werde später ebenfalls geholfen.

In seinem Ausblick auf die weiteren Vorhaben ging der erste Vorsitzende auf die bereits beschafften Rollstühle ein und kündigte den Kauf weiterer Rollstühle an. Geplant ist, ein Ergometer zur Mobilisierung bettlägeriger Menschen zu kaufen. Das Puppentheater im Pflegeheim wird fortgesetzt, bereits im September steht die nächste Aufführung an. Der erstmals durchgeführte Mitgliederausflug sei sehr gut angekommen. Erstmals ist geplant, die ehrenamtlich im Haus Martinus Arbeitenden zu einem gemeinsamen Fest einzuladen. Auch dies soll im September stattfinden. Mit einem Bericht zum Mitgliederausflug schloss die Mitgliederversammlung des Freundeskreises für das Pflegeheim Weil im Schönbuch e.V.

 
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