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23.11.2010 Veröffentlichungsdatum: 23.11.2010
Schnee und Eis

Die vermehrten Anfragen in der Gemeindeverwaltung nehmen wir zum Anlass, noch einmal auf die die wichtigsten Bestimmungen in unserer Gemeinde hinzuweisen:

Wer macht was?

Aufgaben der Gemeinde:

Der Bauhof räumt und streut Fahrbahnen von Hauptverkehrsstraßen und steilen Wohnstraßen. Auf den übrigen Fahrbahnen, also ebenen Wohnstraßen, wird im Normalfall weder geräumt noch gestreut. Winterdienst wird hier nur geleistet, wenn Gefahr im Verzug ist.

Die für den öffentlichen Nahverkehr und den Individualverkehr wichtigsten Straßen werden zuerst geräumt und falls notwendig gestreut. Stellen Sie sich als Kraftfahrer bitte darauf ein, dass nicht alle Straßen schnee- und eisfrei sein können. Fahren Sie deshalb nur, wenn es unumgänglich ist, und dann sehr vorsichtig.

Aufgaben der Bürger:

Die Anlieger streuen die Gehwege vor den Grundstücken und räumen sie von Schnee und Eis. Bei Straßen ohne Gehweg muss am Rand ein für Fußgänger ausreichender Streifen geräumt und gestreut werden.

Zeiten für das Schneeräumen und die Beseitigung von Schnee- und Eisglätte

Wann und wie oft gestreut oder geräumt werden muss, hängt von der Wetterlage ab. Die Gehwege müssen werktags ab 8.00 Uhr, an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen bis 9.00 Uhr geräumt und gestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee- beziehungsweise Eisglätte auftritt, muss unverzüglich und falls notwendig auch wiederholt geräumt und gestreut werden. Diese Pflicht endet um 20.00 Uhr.

Umfang des Schneeräumens

Die Gehwege müssen auf einer solchen Breite von Schnee oder Eis befreit werden, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des öffentlichen Fußgängerverkehrs gewährleistet ist und zwei Fußgänger aneinander vorbeigehen können. Gehwege sind deshalb mindestens auf einen Meter Breite zu räumen.

Der geräumte Schnee ist auf dem restlichen Teil des Gehwegs und nur, falls der Platz dafür nicht ausreicht, am Rande der Fahrbahn anzuhäufen. Bei Tauwetter müssen die Straßenrinnen und die Straßeneinläufe so freigemacht werden, dass Schmelzwasser abfließen kann.

Die geräumten Flächen vor den Grundstücken müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass Gehwege durchgehend benutzt werden können. Für jedes Hausgrundstück ist ein Zugang zur Fahrbahn mit mindestens einen Meter Breite zu räumen.

Schnee von Gehwegen soll am Rand des Gehwegs oder auf einer freien Fläche des eigenen Grundstücks angehäuft werden. Nur im Ausnahmefall, wenn es gar nicht anders geht, darf Schnee am Rand der Fahrbahn angehäuft werden. Dass dabei auf die Grundstücksausfahrten des Nachbarn geachtet wird, sollte selbstverständlich sein.

Keinesfalls soll der geräumte Schnee einfach auf die Fahrbahn geschoben werden, zumal der Bauhof beim Räumen der Straße den Schnee wieder zu den Gehwegen schiebt.

Streusalzeinsatz muss reduziert werden

Der ungewöhnliche frühe und heftige Wintereinbruch fordert seinen Tribut. Trotz bei Winterbeginn randvollem Salzsilo und zusätzlichem Vorrat in Säcken geht das Streusalz der Gemeinde zur Neige. Der Bauhof kann deshalb nur noch an gefährlichen Stellen und reduziert Streusalz einsetzen.

Weitere Informationen:

http://www.weil-im-schoenbuch.de/aktuelles.php?ID=51569

 

 

 

 
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