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20.11.2009 Veröffentlichungsdatum: 20.11.2009
Zunehmendes Interesse an der Gedenkfeier am Volkstrauertag
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Viele Besucherinnen und Besucher des ökumenischen Gottesdienstes in der Martinskirche nahmen im Anschluss auch an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag teil. Umrahmt wurde die Gedenkfeier am Ehrenmal vom Musikverein, der zuvor schon den Gottesdienst musikalisch begleitet hatte.

Bürgermeister Wolfgang Lahl bezog seine Ansprache auf die Opfer von Krieg und Gewalt in unserer Heimat und allen anderen Ländern. Nicht nur der Beginn des zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren oder der Mauerfall vor 20 Jahren seien in diesem Jahr Anlässe zum Innehalten und Nachdenken. Vor 70 Jahren wurde auch mit den Euthanasiemorden an tausenden behinderter Menschen in Grafeneck eine menschenverachtende Haltung grausame Realität, die später zu Schreckensorten wie Auschwitz führte.

Die Konsequenz müsse sein, dass Krieg und Gewalt weder im Verhältnis von Staaten untereinander noch direkt zwischen Menschen angewendet werden dürfen. Letzteres müsse auch im täglichen Leben vorgelebt werden. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Haltung und Befähigungen forderte der Bürgermeister dazu auf, aufeinander zuzugehen, sich kennen zu lernen und den Kontakt zu suchen.

 
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