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26.11.2009 Veröffentlichungsdatum: 26.11.2009
Bald kommen die Baukräne
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2005 begannen die planerischen Vorbereitungen des jüngsten Baugebiets in der Gemeinde. Im Februar 2009 begannen dann die Erschließungsarbeiten und konnten in 9 Monaten abgeschlossen werden. Dadurch sind jetzt in den Bereichen nördlich und südlich der verlängerten Berliner Straße hochwertige Wohnbauflächen entstanden. Damit stehen der Gemeinde Weil im Schönbuch neue Entwicklungsperspektiven in attraktiver Lage zur Verfügung.

Wie in allen neuen Baugebieten wurde auch das Gebiet Steinweg-Süd durch einen Erschließungsträger, die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH, erschlossen. In diesem Verfahren tragen die Grundstückseigentümer im Baugebiet, wozu mit 17 Plätzen auch die Gemeinde gehört, alle Planungs- und Erschließungskosten.

Im Umlegungsverfahren erwarb die Gemeinde von den Eigentümern 5 % der Einwurfsfläche zum Rohbaulandpreis. Damit soll zum einen vermeiden werden, dass Baulücken durch unbebaute Grundstücke entstehen, da die Gemeinde ihre Bauplätze nur mit Bauverpflichtung verkauft. Zum anderen kann die Gemeinde mit den Vergabekriterien der Gemeindebauplatze den Zuzug im Baugebiet steuern, indem Familien mit Kindern bevorzugt werden.

In der 9 Monate dauernden Bauzeit wurden insgesamt über 13.000 m³ Erd- und Füllmassen bewegt, jeweils mehr als 1 km Wasserleitungen und Kanäle verlegt und rund 5.000 m² Straßenoberflächen hergestellt. Weitere Versorgungsinfrastruktur für Strom und nicht zuletzt auch Breitbandtechnologie sind selbstverständlich ebenfalls vorhanden. Ein zentral gelegener Aufenthaltsbereich für Kinder macht das neue Wohngebiet für Familien mit Kindern besonders interessant.

Insgesamt wurden auf einer Fläche von 21.285 m² 45 neue hochwertige Bauplätze geschaffen. 17 Bauplätze, mit einer Fläche von 7.314 m², befinden sich nach der Umlegung im Eigentum der Gemeinde. 13 dieser Plätze sind bereits vergeben. Die restlichen 28 Bauplätze, mit einer Fläche von 13.971 m², befinden sich im Eigentum von Privatpersonen. Zwei Baugesuche wurden bereits zur Genehmigung eingereicht.

Bürgermeister Wolfgang Lahl äußerte sich bei der symbolischen Freigabe am 18.11.2009 zufrieden über die zügige Erschließung und hob hervor, dass dieses Baugebiet exakt in die Vorgaben des Gemeindentwicklungsplans passt. Dort ist festgehalten, dass die Gemeinde nicht länger werden, sondern an der Schmalstelle zulegen soll. Einen der vielen Vorteile des Baugebiets sah er der breiten Spanne von Bauplätzen unterschiedlichster Größe. Seinen Dank richtete er nicht nur an die Eigentümer und die ausführenden Beteiligten (Tiefbaufirma Gebr. Ströhäker GmbH, Ingenieurbüro Pirker + Pfeiffer und Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH), sondern auch an die angrenzenden Nachbarn des Baugebiets. Ihnen dankte er besonders für ihre Geduld und das Verständnis während der Bauarbeiten.

In Teamarbeit wurde anschließend eine Schranke in das Baugebiet weggetragen. Nach der in Kürze anstehenden formellen Übernahme der Erschließungsanlagen durch die Gemeinde werden die Straßen im Gebiet offiziell frei gegeben.

Einen Hinweis möchte die Gemeindeverwaltung an dieser Stelle hervorheben. Im gesamten Baugebiet (auch in der Berliner Straße) gilt von Anfang an die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h.

 
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