Home > Aktuelles > Neujahrsempfang der Gemeinde am 17.01.2010 (21.01.2010)

21.01.2010 Veröffentlichungsdatum: 21.01.2010
Neujahrsempfang der Gemeinde am 17.01.2010
Bild Nr. 1 in voller Auflösung anzeigen
[1] (78 kB - 550x364 Pixel)
Bild Nr. 2 in voller Auflösung anzeigen
[2] (111 kB - 550x765 Pixel)
Bild Nr. 3 in voller Auflösung anzeigen
[3] (91 kB - 550x628 Pixel)
Bild Nr. 4 in voller Auflösung anzeigen
[4] (76 kB - 550x484 Pixel)
Bild Nr. 5 in voller Auflösung anzeigen
[5] (72 kB - 550x372 Pixel)
Bild Nr. 6 in voller Auflösung anzeigen
[6] (87 kB - 550x513 Pixel)

2009 war das Jahr der Beschlüsse, 2010 wird das Jahr der Umsetzungen

Dies war der Kernsatz in der Rede von Bürgermeister Wolfgang Lahl beim Neujahrsempfang am 17. Januar 2010 in der voll besetzten Neuweiler Halle. Zahlreiche Vertreter/-innen des politischen Lebens, der Kirchen und Vereine sowie viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich eingefunden, um in der ersten Gemeindeveranstaltung im neuen Jahr miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Neuweiler Partnergemeinde Hennersdorf hatte eine kleine Delegation entsandt, um die langjährige Neuweiler Ortsvorsteherin Brigitte Schick zu ehren.

Veranstaltet wurde die sechste Auflage des Neujahrsempfangs zusammen mit dem DRK-Ortsverein Weil im Schönbuch.

Die von Landrat Roland Bernhard für Weil im Schönbuch verwendete Bezeichnung „Wohlfühlgemeinde" war der rote Faden, der sich durch die Ansprachen zog.

In seiner Rede betonte Bürgermeister Wolfgang Lahl das allem anderen übergeordnete Ziel, ein gemeinschaftliches und friedvolles Miteinander zu erreichen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die Kinder und Jugendlichen und die älteren Menschen, so der Bürgermeister.

Rückblick auf 2009

Einer guten Tradition folgend erinnerte der Bürgermeister an die sportlichen, kulturellen und ehrenamtlichen Erfolge im vergangenen Jahr. Beispielhaft sprach er die sportlichen Höchstleistungen von Lars Platter, Lara Brennenstuhl und Teresa Stoll, Steffen Launer, der Fußballer in der Sportvereinigung und der Herrenmannschaft der HSG Schönbuch an. Stellvertretend für viele andere Kulturschaffende blickte der Bürgermeister auf die letztjährigen Auszeichnungen von Timo Marc und die zweite CD des jungen Streichorchesters zurück. Aus den vielen weiteren Auszeichnungen in unserer Gemeinde hob er den Naturschutzpreis für die Natur AG unserer Hauptschule, den Ehrenamtspreis der Kreissparkasse für die BUND-Ortsgruppe und den Meistertitel in der Formel 1 in der Schule für Robert Dapper hervor.

Die vielen ehrenamtlichen Leistungen unserer Vereine würdigte der Bürgermeister als eine der wichtigsten Säulen in der „Bürgerkommune" Weil im Schönbuch.

Ein wichtiger Aspekt im kommunalpolitischen Rückblick des Bürgermeisters betraf die Gemeindefinanzen. Nach dem Motto „Spare in der Zeit, so hast Du in der Not" sei es gelungen, seit 2005 die Pro-Kopf-Verschuldung um fast 40 % zu senken und gleichzeitig fast 4,8 Mio. Euro als Rücklage zu bilden. Allerdings, so der Bürgermeister, sei angesichts der dramatisch schlechter gewordenen Finanzsituation aller Gemeinde, die auch Weil im Schönbuch erreicht hat, dieses finanzielle Polster inzwischen auch bitter notwendig geworden.

Einen erfolgreichen Schwerpunkt des letzten Jahres sah der Bürgermeister in der Wohnbaupolitik, in der eine gute Mischung zwischen Innen- und Außenentwicklung erreicht wurde. Während das ehemalige Sägewerkegelände, Nachverdichtungen im Maierhof und das Sanierungsgebiet Schaichhofsiedlung Beispiele einer anspruchsvollen Innenentwicklung sind, wurden mit 45 neuen Bauplätzen im Baugebiet Steinweg-Süd auch im richtigen Maß Möglichkeiten zur Außenentwicklung geschaffen.

Superwahljahr 2009

Mit Wahlen auf fast allen politischen Ebenen war das Jahr 2009 für unsere Gemeinde reich gesegnet. Der Bürgermeister nahm dies zum Anlass, nochmals allen ausgeschiedenen Mitgliedern in Gemeinderat und den beiden Ortschaftsräten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken.

Dank an die Gewerbetreibenden

Seinen ausdrücklichen Dank richtete der Bürgermeister an die Gewerbetreibenden. Nicht nur wegen der ansehlichen und für die Gemeinde existenziellen Gewerbesteuer, sondern auch für Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkaufsmöglichkeiten.

Was kommt 2010?

Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat viele Grundsatzbeschlüsse gefasst, die heuer umgesetzt werden, verdeutlichte Bürgermeister Wolfgang Lahl. Dies wird zwar ohne Kreditaufnahme möglich sein, aber die Gemeinde muss mit 2,8 Mio € Rücklagenentnahme tief in den Sparstrumpf greifen. Es gebe aber Anzeichen einer leichten Konjunkturerholung, so dass vor allem im „Musterländle" durch die Paarung von innovativen Ideen mit schwäbischen Tugenden berechtigte Erwartungen an die Zukunft gerichtet werden dürfen.

Die Gemeinde wird mit ihren Großprojekten Schaichhofsiedlung, Kindergartenanbau in der Röte, energetische Verbesserungen im Konjunkturpaket II und Kreisverkehr Troppel einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Wirtschaftskreislauf zu beleben.

Als wichtige konzeptionelle Änderung bezeichnete Bürgermeister Wolfgang Lahl die Weiterentwicklung der Grund- und Hauptschule zur Grund- und Werkrealschule. „Werkrealschule - Weil im Schönbuch ist bereit", diese Botschaft richtete er an das Regierungspräsidium Stuttgart.

Mit all diesen Vorhaben und Änderungen investiere die Gemeinde Weil im Schönbuch in Bildung, in Infrastruktur und in Klimaschutz, für die Zukunft der Kinder, für eine lebenswerte Gemeinde und für eine bessere Umwelt.

Dank an den Gemeinderat und an die Ortschaftsräte

Seinen ausdrücklichen Dank richtete der Bürgermeister an die Damen und Herren im Gemeinderat und in den Ortschaftsräten und betonte den hohen Zeitaufwand, den dieses Ehrenamt erfordere. Er freue sich auf die Fortsetzung des offenen, „an einem Strang ziehen" für alle Weilemer, Neuweiler und Breitensteiner.

Verabschiedung von Ortsvorsteherin Brigitte Schick

Einen besonderen Höhepunkt des Neujahrsempfangs stellte die Verabschiedung von Frau Brigitte Schick dar. Nach 20 Jahren als Ortschaftsrätin und 15 Jahren als Ortsvorsteherin in Neuweiler und als Gemeinderätin war die Neuweiler Halle der passende Ort für die offizielle Verabschiedung.

Der Bürgermeister hob die breite Aufgabenpalette als Ortsvorsteherin hervor und dankte für das weit über das normale Maß hinausgehende Engagement. Aus einer stichwortartigen Aufzählung des Erreichten wurde durch die Fülle der Erfolge für die Ortschaft (700-Jahr Feier, Rathausumbau, Schulerweiterung, Hallenanbau, Erdgaserschließung für die Ortschaft, Dorfladen, Bücherei, Jugendtreff, Baugebietserschließungen u.v.m.) dann doch eine längere Dankesrede des Bürgermeisters.

„Sie haben alles Erreichbare für Ihre Ortschaft erreicht" bestätigte der Bürgermeister und äußerte seine Hochachtung für die Leistungen als Ortsvorsteherin sowie seinen Dank für die angenehme und stets vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dieser Einschätzung des Bürgermeisters schloss sich die Gästeschaft in der Neuweiler Halle mit einem großen Applaus für die Ortsvorsteherin a.D. an.

Als Ausdruck des Dankes der Gemeinde überreichte der Bürgermeister eine Dankesurkunde der Gemeinde.

Die Neuweiler Partnergemeinde Hennersdorf hatte es sich nicht nehmen lassen, trotz eigener Veranstaltungen in Hennersdorf bei dieser Verabschiedung präsent zu sein.

Der Gesangverein Weil im Schönbuch brachte mit zwei Gesangsdarbietungen von „Seven Eleven" einen kulturellen Beitrag zum diesjährigen Neujahrsempfang, bevor der Mitveranstalter, der DRK-Ortsverein Weil im Schönbuch, über seine wichtigen Aufgaben für die Allgemeinheit informierten.

Dr. Alexander Moroff und Michael Bauer berichteten über die Aufgabenvielfalt des DRK, die von aktiver Bereitschaft über Sanitätsdienste, Ersthelferausbildungen bis hin zur Durchführung von Blutspenden reicht. Ein relativ neues und erfolgreiches Aufgabengebiet sind die Helfer vor Ort, die in Notfällen gleichzeitig mit dem Rettungsdienst alarmiert werden und meistens schon 3 - 5 Minuten nach der Alarmierung bei dem Hilfebedürftigen sind. Hinzu kommen Vereinsaktivitäten, die im Kindesalter beginnen und bis ins hohe Alter reichen.

„Ich hoffe, dass Sie dieses Geschenk des Krankenpflegevereins nie einsetzen müssen"

Diesen Wunsch äußerte Pfarrer Kurt Vogelgsang bei der Übergabe eines weiteren Frühdefibrillators an den DRK-Ortsverein als Geschenk des Krankenpflegevereins Weil im Schönbuch e.V.. Dieser Frühdefibrillator soll die ständige Ausrüstung eines der Helfer vor Ort aus dem DRK-Ortsverein ergänzen.

Das erneute Geschenk des Krankenpflegevereins, das der Allgemeinheit zugute kommen soll, sah der Pfarrer als Beleg für die weiterhin wichtigen, vielen Aufgaben des Krankenpflegevereins.

Mit einem anschließenden Stehempfang bot sich den vielen Gästen im Anschluss die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

[ zurück zur Neuweiler Homepage ]  

 
4012 Zugriffe, zuletzt am 22.05.2017, 21:07:01