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18.02.2010 Veröffentlichungsdatum: 12.02.2010
Rohrbruch in der Hauptwasserleitung - Neuweiler war am 10.02.2010 einen halben Tag lang ohne Wasserversorgung
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Am Mittwoch in der vergangenen Woche hieß es für die Neuweiler Einwohnerinnen und Einwohner, geduldig zu sein. Bei den Reparaturen eines Wasserrohrbruchs in der Schönbuchstraße alarmierte uns die Ammertal-Schönbuch-Gruppe, dass dem Neuweiler Hochbehälter in sehr kurzer Zeit ungewöhnlich viel Wasser entnommen wird. Eine schnelle Überprüfung ergab, dass die im Zuge der Reparaturen, vermutlich durch Druckschwankungen, auch die Hauptwasserleitung vom Hochbehälter in die Ortschaft undicht geworden war. Um zu verhindern, dass der Hochbehälter mit seinen 400 cbm Volumen leer läuft, musste die Hauptwasserleitung in der Kirchwiesenstraße geschlossen werden. Mit dem Schließen dieses Schiebers war ganz Neuweiler von der Wasserversorgung abgeschnitten und saß buchstäblich auf dem Trockenen.

Mit einem Großaufgebot von Personal und Material haben darauf die EnBW, unser Bauhof und die Fa. Heim den Rohrbruch gesucht (die Bruchstelle war in der Einmündung der Kirchwiesenstraße in die Schönbuchstraße) und die Reparatur begonnen. Zwischenzeitlich wurde die Bevölkerung zunächst über Durchsagen der Neuweiler Feuerwehrabteilung und anschließend über an alle Haushalte ausgegebene Handzettel über die Sachlage informiert. Unser ausdrücklicher Dank geht an dieser Stelle an die Jugendlichen aus dem Jugendtreff Chilli, die diese Handzettel kurzfristig verteilten. Zu danken ist auch dem Neuweiler Dorfladen, der kurzfristig seine Ladentüren öffnete, damit die Bevölkerung vor Ort abgepacktes Mineralwasser kaufen konnte

In solchen Fällen sieht der Trinkwasseralarmplan vor, dass die Feuerwehr Trinkwasser ausgibt. Dazu musste es dann erfreulicherweise nicht mehr kommen, denn um 18.00 Uhr konnte die Hauptwasserleitung repariert werden. Vorsichtig wurde das Wasserleitungsnetz wieder unter Druck gesetzt. Im Lauf des Abends floss dann wieder in ganz Neuweiler das kostbare Nass aus dem Wasserhahn, wenngleich zunächst noch mit reduziertem Druck. Naturgemäß waren zuerst die am tiefsten gelegenen Gebäude wieder mit Wasser versorgt, während es bei den höher gelegenen Häusern südlich der Schönbuchstraße (Bergwiesen und Kirchwiesen) länger dauerte.

Danken wollen wir an dieser Stelle der Neuweiler Bevölkerung, die in dieser ungewöhnlichen Situation in aller Regel akzeptierte, dass Reparaturen dieses Ausmaßes ihre Zeit brauchen.

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