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02.02.2011 Veröffentlichungsdatum: 02.02.2011
Wir bitten die Neuweiler Hundebesitzer um Beachtung

Immer wieder klagen Bürgerinnen und Bürgern über Hundekot auf Gehwegen, Straßen und Feldwegen. Zum Leidwesen von Spaziergängern, Hausbesitzern oder Landwirten werden oftmals die „Hinterlassenschaften“ der Vierbeiner nicht beseitigt. Ebenso werden Gehsteige in den Wohngebieten in Mitleidenschaft gezogen.

In letzter Zeit berichten Landwirte, dass sie immer wieder Hundekot, verpackt in die Beutel der Hundetoiletten, auf ihren Feldern und Wiesen finden. Die Beutel aus den Hundetoiletten werden teilweise zwar mitgenommen und die Hinterlassenschaften der Vierbeiner ordnungsgemäß aufgenommen. Wenn dann allerdings die Beutel mit dem darin enthaltenen Hundekot auf Feldern und Wiesen entsorgt werden, widerspricht dies gänzlich dem Konzept der Hundetoiletten.

Das Entsorgungskonzept basiert allerdings darauf, dass der Hundehalter beim Ausführen seines Hundes an einer Hundetoilette eine Tüte entnimmt, während seines Spaziergangs die Hinterlassenschaften seines Hundes mit dieser Tüte aufnimmt und bei der Rückkehr diese Tüte in den Abfallbehälter der Hundetoilette einwirft. Eine Entsorgung der Plastiktüten in der Natur widerspricht natürlich gänzlich diesem Konzept. Die Plastiktüten können zum Beispiel in das Futter von Nutztieren gelangen und so zu Krank-heiten führen. Immer wieder erhält die Gemeinde Weil im Schönbuch zudem Anfragen für neue Standorte von Hundetoiletten. Die Gemeinde Weil im Schönbuch hat zwischenzeitlich 25 Hundetoiletten im gesamten Gemeindegebiet aufgestellt. Allerdings können nicht an jedem gewünschten Standort Hundetoiletten aufgestellt werden. Natürlich können Hundebesitzer auch Plastiktüten von Zuhause aus mitnehmen, um die Hinterlassenschaften Ihrer Hunde auszunehmen. Auch diese Plastiktüten können in den vorhandenen Hundetoiletten entsorgt werden.

Es gibt aber leider immer wieder Hundehalter, die das unliebsame Häufchen übersehen oder bewusst ignorieren. Diese Hundehalter dürfen wir eindringlich bitten, mehr Verständnis für ihre Mitbürger aufzubringen. Eigentlich müsste die Entsorgung des „Geschäfts“ des eigenen Hundes selbstverständlich sein. Und sicherlich kann ein jeder nachvollziehen, dass der Unmut auf Hundehalter wächst, wenn man bereits morgens auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule direkt vor dem Haus auf eine solche „Hinterlassenschaft“ tritt. Und gerade für Nicht- Hundehalter ist die Beseitigung von Hundekot auf dem Gehweg vor dem
eigenen Gebäude gewiss keine angenehme Aufgabe.

Mindestens so verbreitet wie der Hundekot auf den öffentlichen Straßen und Gehwegen ist bei einigen Mitbürgern der Irrtum, dass mit der Zahlung der Hundesteuer die Gemeinde ihre Straßen und Plätze im Gemeindegebiet als Hundetoiletten zur Verfügung stelle. Zum Bezahlen der Kosten für die Reinigung der öffentlichen Flächen würde die Hundesteuer bei weitem nicht ausreichen. Allerdings sollte es nicht nötig sein, dass Hundehalter darauf hingewiesen werden müssen, dass die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu beseitigen sind. Ein verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber den Mitmenschen, der Natur und der Landschaft sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch viele Hundehalter den Unmut Ihrer Mitbürger verstehen und vorbildlich die „Geschäfte“ Ihrer Vierbeiner entsorgen.

Bericht: Ordnungsamt Weil im Schönbuch - veröffentlicht durch Elke Merkt

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