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28.11.2011 Veröffentlichungsdatum: 28.11.2011
10 Jahre „Bürger für Bürger“, ein Grund zum Feiern

Die ökumenische Initiative für soziale Einzelfallhilfe "Bürger für Bürger" feierte am 10. November 2011 im kleinen Kreis mit einem Festakt im Turnerheim ihr 10-jähriges Bestehen.

Vor 10 Jahren entwickelte sich die ökumenische Initiative „Bürger für Bürger" unter der Trägerschaft der katholischen Kirche, Initiator war Herr Gerhard Frech, inspiriert durch Herrn Pfarrer Edelmann, dem die große und kleine Not der Menschen in seiner Gemeinde sehr am Herzen lag.

Heute ist Bürger für Bürger eine ökumenische Initiative für soziale Einzelfallhilfe, eine Entwicklung, über die sich die Kirchen in Weil im Schönbuch, Neuweiler, Breitenstein und Dettenhausen besonders freuen. Die Bürgermeister beider Gemeinden wissen diese Initiative sehr zu schätzen und kooperieren gerne mit Bürger für Bürger.

In dem Festakt am Donnerstag, den 10.11.2011 im Turnerheim, sprach der Festredner Prof. Dr. Dr. Ortwin Renn „über Bedeutung und Wandel des Ehrenamtes in Deutschland". Einerseits könnten sich viele Menschen sozial engagieren, jedoch zögern viele und scheuen vor Verantwortung und Verpflichtung zurück. Sich binden und festlegen scheint schwierig zu sein in einer Welt voller Veränderungen. Projekt bezogenes Engagement mit einem erreichbaren Ziel vor Augen entspricht heute eher der Mentalität vieler Menschen. Prof. Dr. Dr. Ortwin Renn stimmte mit seinem Vortrag die Zuhörer nachdenklich und spannte den Bogen zu den Hilfesuchenden, deren seelische Not niemand kennt und sieht.

„Die Not sehen und anpacken - ohne große Rede, ohne Bürokratie" darin sieht Herr Pfarrer Götz Krusemarck das Wirken vieler ehrenamtlicher Helfer von BfB. Glaube, Liebe und Hoffnung soll im Handeln für und mit anderen spürbar werden, soll das Leben der Menschen in Weil im Schönbuch und Dettenhausen lebenswerter machen.

Herr Bürgermeister Wolfgang Lahl nahm in seiner Rede Bezug auf das Zusammenschaffen von Kirchen und Behörden zum Wohl der Menschen in der Gemeinde. Netzwerke sind eine gute Basis für kurze Wege effektiven Handelns. Herr Lahl dankt BfB für das Wirken in der Gemeinde und freut sich darüber, dass es diese ökumenische Gruppe gibt.

BfB bedankt sich für die Mut machenden Gedanken und die guten Wünsche vom 10.11.2011. Wir fühlen uns gestärkt und wert geschätzt für die Arbeit im Stillen, im Hintergrund und öfter auch an der Front, wenn es darum geht, Türöffner oder Brückenbauer für Andere zu sein. Wir danken den vielen Menschen, die mithelfen, die kleine und große Not zu lindern, wir danken ebenfalls für das unendlich große Vertrauen, das uns Menschen entgegen bringen und die Freude, die sie uns zeigen, wenn wir ein wenig Licht in den Alltag bringen.

Maria Münkel

Bürger für Bürger

 
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