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06.02.2012 Veröffentlichungsdatum: 06.02.2012
Staatssekretär des Kultusministeriums Dr. Frank Mentrup zu Gast in der Grund- und Werkrealschule
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Der Staatssekretär des Kultusministeriums Dr. Frank Mentrup hat vergangene Woche bei einem gut 2-stündigen Vortrag das vom Ministerium favorisierte Schulsystem Gemeinschaftsschule vorgestellt. Die Meinungen der anwesenden Eltern, Lehrer, Schüler und Gemeinderäte zur Gemeinschaftsschule bis einschließlich der Klasse 10 waren geteilt.

Bei der Gemeinschaftsschule ist die gebundene Form der Ganztagsschule bis zur Klasse 10 Pflicht. In einer Gemeinschaftsschule mit jahrgangsübergreifendem Unterricht gehe es darum, die Aufgaben und Problemstellungen gemeinsam, Schüler und Lehrer, die Lösungen zu erarbeiten.

In der Diskussion riet der Staatssekretär bestehende Schulen, welche bereits in diesem System lehren würden, zu besuchen. Leider wurden die konkreten Fragen des Lehrerkollegiums nach inhaltlichen Änderungen nicht ebenso konkret beantwortet.

Beim Grußwort des Bürgermeisters Wolfgang Lahl ging dieser im Speziellen auf die Übergänge zwischen Kindergarten und Schule sowie den wichtigen Übergang von der Schule in die Berufswelt ein. Ein Lob hatte der Schultes hier für die Schule parat, denn die Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf leistet die Grund- und Werkrealschule mit dem engagierten Kollegium, den ehrenamtlichen Paten, dem Projekt "Was schaffst Du?" und der vertieften Berufsorientierung perfekte Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grund ist die Schule wieder mit dem Berufswahlsiegel "BORIS" ausgezeichnet worden.

Den Besuch des Staatssekretärs hat Bürgermeister Wolfgang Lahl auch gleich genutzt, um den noch druckfrischen Antrag auf das "Weilemer" Schulmodell "Realschule plus" zu übergeben. Das für Weil im Schönbuch passende und von den Elternvertretern, dem Lehrerkollegium, dem Gemeinderat und der Verwaltung einstimmig getragene Schulmodell, sieht eine offene (freiwillige) Ganztagesschule mit längerem gemeinsamem Lernen vor. Die erreichbaren Schulabschlüsse wären nach Klasse 10 der Hauptschul-, Werkrealschul- und Realschulabschluss.

Staatssekretär Dr. Frank Mentrup hat eine rasche Prüfung des Antrags zugesagt und bereits am Abend die weitere Bereitschaft zum Austausch mit der Gemeinde signalisiert. Eine Zusage hat er aber leider nicht in Aussicht gestellt.

Ein herzlicher Dank ist an dieser Stelle natürlich den Veranstaltern des Abends von Seiten der Gemeinde und der Schule entgegenzubringen.

Der SPD-Ortsverein Schönbuchlichtung und der Familientreff Röte haben durch  ihre  Initiative einen interessanten Abend zur Schulpolitik möglich gemacht.

Abgerundet wurde der Diskussionsteil mit intensiven Gesprächen bei einem gelungenen Catering durch die neu gegründete Schülerfirma "Schüler mit Service".

Dem Schlusswort von Frau Soller-Britsch, Vorsitzende der SPD-Schönbuchlichtung zum Thema Entwicklung der Bildungslandschaft in Baden-Württemberg und natürlich auch in der Gemeinde Weil im Schönbuch ist wohl nichts hinzuzufügen: "Die Diskussion ist eröffnet."

 
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