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22.03.2012 Veröffentlichungsdatum: 22.03.2012
Erste Verleihung des Ehrenamtspreises in Weil im Schönbuch
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Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das soziale und kulturelle Leben in den Gemeinden ärmer. Um das zu unterstreichen, wurde am 15. März 2012  zum ersten Mal in der Gemeinde Weil im Schönbuch der Ehrenamtspreis verliehen. Aus 26 Vorschlägen hat eine Jury in drei Kategorien je einen Preisträger ausgewählt.

Bürgermeister Wolfgang Lahl betonte die Bedeutung des Ehrenamts: Das Ehrenamt ist der zündende Funke für eine mächtige Flamme, die für das Gemeindeleben von größter Bedeutung ist, quasi die „zündende Idee" für unser Zusammenleben in der Gemeinde". Über 41 % der Bürger in Baden-Württemberg engagieren sich ehrenamtlich. In unserer Gemeinde sind das über 60 Vereine und Institutionen.

Brigitte Steybe war die Preisträgerin in der Kategorie „Soziales- und kommunalpolitisches Engagement". Lang war die Aufzählung, die der Bürgermeister vortrug: Gründung der Nachbarschaftshilfe im Jahr 1983 und jahrelange Arbeit im Leitungsteam, Gründung der Hospiz-Gruppe zusammen mit Marianne Klöcker und Marie-Paul Marchal und aktive Mitwirkung bis heute, jahrelange Teilnahme an den belarusssisch-deutschen Frauenbegegnungen in Drushnaja und Mitgestaltung der Feste des Chores Neuweiler, Aktion "Kinder für Tschernobyl". Und dies, so der Bürgermeister, sei nur die Spitze des Eisbergs.

Dr. Gerhard Betsch wurde ausgezeichnet in der Kategorie „Kultur-, Heimat- und Brauchtumspflege". Nicht nur wegen seines langjährigen Vorsitzes im Vorstand des Kulturkreises Weil im Schönbuch e.V., sondern auch wegen seiner häufigen und thematisch vielseitigen Beiträge zum kulturellen Leben in der Gemeinde. „Ihnen zuzuhören ist stets eine Freude und wird nie langweilig" betonte der Bürgermeister und hob das profunde Wissen von Dr. Gerhard zur württembergischen Geschichte hervor.

In der dritten Kategorie „Kinder- und Jugendarbeit „ ging die Auszeichnung an den seit 11 Jahren bestehenden Verein „Spaß an d´r Freid". Der Verein organisiert eigene Feste und Feiern (z.B. die alljährliche zweitägige Sommerlochhocketse) und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, bei öffentlichen Feiern und Veranstaltungen mit Tanzvorführungen aufzutreten. Er zeichnet sich gegenüber anderen Vereinen mit Jugendarbeit dadurch aus, dass er von vornherein seinen Schwerpunkt bei Kindern und Jugendlichen setzt. „Mit dem Training und den Auftritten bieten Sie den Kindern nicht nur eine Möglichkeit, an Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit zu gewinnen. Oft treten Sie bei denjenigen auf, denen Sie damit eine besondere Freude machen können wie in Pflegeheimen und Seniorenwohnanlagen", so begründete der Bürgermeister die Auszeichnung.

Musikalisch umrahmt wurde diese Premiere für Weil im Schönbuch von dem Geigentrio Anne-Mareike Schäfer, Miriam Dietenberger und Miriam Nagel vom  Jungen Streichorchester. Nach dem offiziellen Teil der Preisverleihung gab es bei einem Stehempfang reichlich Gelegenheit, sich auszutauschen.

 
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