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11.05.2012 Veröffentlichungsdatum: 11.05.2012
Neues Feuerwehrfahrzeug wurde seiner Bestimmung übergeben
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Der Wettergott hatte ein Einsehen am Sonntag, den 6. Mai 2012 und bescherte der Freiwilligen Feuerwehr zur Übergabe des neuesten Fahrzeugs gutes Wetter und Sonnenschein. Viele Feuerwehrleute, an der Beschaffung Beteiligte und interessierte Einwohner/-innen hatten sich zur feierlichen Übergabe am Feuerwehrmagazin eingefunden.

Nach einer musikalischen Einleitung durch den Musikverein und der Begrüßung durch den Gesamtkommandanten Markus Schimpf ging Bürgermeister Wolfgang Lahl auf die Beschaffung des neuen Fahrzeugs und auf die Bedeutung der Feuerwehren insgesamt ein.

In Anlehnung an Dante Aligheri meinte er, „eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken" und übertrug dies auf die 2009 angestellten ersten Überlegungen zum Ersatz des über 30 Jahre alten Löschfahrzeugs bis hin zur heutigen Übergabe des 380.000 Euro kostenden Löschgruppenfahrzeugs. Seinen Dank an den Gemeinderat für die große Mehrheit bei dem Beschaffungsbeschluss verband er mit einem großen Lob für das Beschaffungsteam der Feuerwehr. In vielen Stunden wurde die Konzeption und die Beladung entworfen und immer weiter durchgeplant und verfeinert, bis heute das neue Fahrzeug der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann, so der Bürgermeister. Er hob hervor, dass nicht nur der ökologische Aspekt bei der Motorenauswahl eine Rolle spielte, sondern dass aus dem Gerätebestand des alten Fahrzeugs so viel als möglich in das neue Fahrzeug übernommen wurde.

Für den Landeszuschuss von 99.000 Euro richtete er seinen ausdrücklichen Dank an das Land Baden-Württemberg, denn ohne diesen Zuschuss wäre diese Neubeschaffung so nicht möglich gewesen.

Jedoch, so der Bürgermeister, hoffentlich müsse das Fahrzeug möglichst wenig ausrücken, denn jeder Einsatz bedeute eine Notlage irgendwo in unserer Gemeinde.

Großen Respekt habe er vor der Leistung der Feuerwehrleute, die zum Schutz und Wohl der Allgemeinheit ihren ehrenamtlichen Dienst verrichten und ohne die die beste Ausrüstung nichts wert sei. Er forderte die Feuerwehrleute dazu auf, mit den drei Abteilungen in den nächsten Jahren näher zusammen zu rücken, um das langfristige gemeinsame Wirken auf eine solide Basis zu stellen.

Zum neuen Rettungszentrum im Fleckert berichtete der Bürgermeister, dass die Gemeinde hier auf einem guten Weg ist. Die Gespräche über die benötigten Grundstücke sind bisher positiv verlaufen, so dass noch 2012 mit der grundsätzlichen Planung des Rettungszentrums begonnen werden kann. Eine umfangreiche Bürgerbeteiligung und Einbindung der Nutzer des Rettungszentrums sagte er zu.

Allerdings, so der Bürgermeister, ohne die finanzielle Hilfe des Landes wird die Finanzierung des Rettungszentrums schwer werden, weshalb er bereits jetzt Kreisbrandmeister Guido Plischek und die Landesregierung um ihre Unterstützung bat.

Seine Ansprache zur Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeugs schloss der Bürgermeister mit seinem Dank an alle, die zur Beschaffung und zur Umsetzung des neuen HLF 20/16 beigetragen haben.

Kreisbrandmeister Guido Plischek und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Markus Priesching sprachen im Anschluss über die wichtigen Aufgaben der Feuerwehren und über die zukunftsfähige Ausrichtung des neuen Fahrzeugs und hatten dann die Ehre, Berthold Löffler, dem früheren Gesamtkommandanten der Weilemer Feuerwehr, das vom Deutschen Feuerwehrverband verliehene Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ans Revers zu heften.

Im Anschluss war es dann soweit: der Fallschirm, der bis jetzt das neue Fahrzeug verborgen hatte wurde angehoben und das neue HLF 20/16 den Gästen der Übergabefeier vorgestellt.

Bürgermeister Wolfgang Lahl übergab der Feuerwehrabteilung den symbolischen Fahrzeugschlüssel, der auf Wunsch der Feuerwehrleute aus einem überdimensionalen Hefezopf bestand.

Pfarrer Götz Krusemarck und Monika Olbrich aus dem Kirchengemeinderat der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist überbrachten anschließend die Grüße der Kirchengemeinden und betonten, dass die Arbeit der Feuerwehren in unmittelbarer Weise Dienst am Nächsten und am Mitmenschen sei. Das neue Feuerwehrfahrzeug und die versammelten Feuerwehrleute erhielten den Segen der Kirchengemeinden.

Der Abteilungskommandant Markus Ferber schloss die Reden an diesem schönen Sonntagvormittag ab, indem er auf die Rolle des neuen Fahrzeugs und auf die beinahe 3.000 Stunden hinwies, die die Abteilung und das Beschaffungsteam in die Planung des neuen Fahrzeugs investiert hatten. Mit einem Dank an den Musikverein für die musikalische Umrahmung schloss er den offiziellen Teil der Feier und lud alle Interessierten zur Besichtigung des neuen Feuerwehrfahrzeugs ein.

 

 
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