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05.11.2012 Veröffentlichungsdatum: 05.11.2012
Neue Bestattungsformen im Friedhof Hägnach
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Künftig sind im Friedhof Hägnach Urnenbestattungen im Baumgrab oder in einem Rasengrab möglich

Aus verschiedenen Gründen hat die Nachfrage nach Baumgräbern und nach Rasengräbern stark zugenommen. Manche wünschen sich aus Verbundenheit zur Natur, bei einem Baum bestattet zu werden. Andere suchen eine Möglichkeit, die Grabpflege auf die Gemeinde zu übertragen, um die entfernt wohnenden Angehörigen zu entlasten.

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, im Friedhof Hägnach Baum- und Rasengräber zu schaffen und am 23. Oktober festgelegt, welche Rahmenbedingungen bei den beiden neuen Bestattungsformen gelten.

Am Tag des Friedhofs am 27.10.2012 wurde die interessierte Einwohnerschaft über die neuen Bestattungsformen informiert. Trotz des kalten Wetters mit Schneefall war das Interesse unerwartet hoch. Den ganzen Tag über wurden Informationen zu den Baumgräbern und den Rasengräbern ausgegeben.

Eröffnet wurde der Tag des Friedhofs mit der Neupflanzung weiterer Bäume in dem Bereich der Baumgräber. Durch die Neupflanzung soll nicht nur das Areal der Baumgräber verschönt werden, sondern diese Bäume sollen in einigen Jahren ebenfalls als Bestattungsbäume dienen.

Zu erkennen ist der Bereich für die Baumgräber an dem neu angelegten wassergebundenen Weg, an dem zwei Sitzbänke aufgestellt wurden.

Auf dem Übersichtsplan sind die vorhandenen Bestattungsbäume links (mit einem dunklen Punkt in der Mitte) angeordnet. Die beiden mit F gekennzeichneten Bäume sind für die Bestattung von Familien vorgesehen und haben jeweils 8 Grabstellen. Die mit G gekennzeichneten Bäume sind Gemeinschaftsbäume. Dort werden wie in den bestehenden Grabfeldern für Urnenbestattungen Bestattungen vorgenommen, bei denen die Verstorbenen in den benachbarten Grabstellen nicht miteinander verwandt sind.

Die neu gepflanzten Bäume, bei denen jetzt noch keine Bestattungen vorgesehen sind, sind rechts eingezeichnet.

Für die Baum- und Rasengräber hat der Gemeinderat festgelegt:

•-                Bei jedem Bestattungsbaum wird eine Steinstele ohne künstlerische Gestaltung aufgestellt. An den Stelen werden durch die Gemeindeverwaltung einheitliche Tafeln aus Metall mit den Angaben zu den Bestatteten angebracht (Vor- und Nachname, Geburts- und Sterbedatum).

•-                Im Rasengrabfeld werden durch die Gemeinde bodenbündige Grabtafeln aus dunklem Stein mit einheitlichen Außenmaßen von 40 x 40 cm gesetzt. Sie enthalten Vor- und Nachname, Geburts- und Sterbedatum der Bestatteten, die eingestrahlt oder eingehauen werden. Erhabene Gestaltungselemente sind nicht zulässig.

•-                Bei den Baumgräbern und den Rasengräbern wird jeweils ein zentraler Bereich angelegt, bei dem Blumen und Grabschmuck abgelegt werden können.

Als nächste Schritte werden die Grabstellen bei den vorhandenen Bestattungsbäumen eingemessen und dauerhaft markiert. Bei den Rasengräbern werden zunächst zwei Grabfelder mit je 4 x 4 Rasengräbern vermessen und festgelegt. In beiden Bereichen wird ein Bereich angelegt, bei dem Blumen und Grabschmuck abgelegt werden.

 

 

 
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