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17.01.2013 Veröffentlichungsdatum: 17.01.2013
Neujahrsempfang war ein geglückter Start ins Jubiläumsjahr
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Deutlich mehr als 300 Gäste konnte Bürgermeister Wolfgang Lahl am Sonntag, den 13.01.2013 zu dem Neujahrsempfang der Gemeinde in der Gemeindehalle begrüßen. Noch mehr als in den Vorjahren stand dieser Neujahrsempfang unter dem Zeichen eines Jubiläumsjahrs. Denn zum 825-jährigen Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung der Gemeinde kommen heuer noch das 111-jährige Bestehen der Genossenschaftsbank Weil im Schönbuch eG, das 40-jährige Vereinsjubiläum des Fischereivereins und das 25-jährige Bestehen von Seven-Eleven im Gesangverein hinzu.

Passend zum Jubiläum hatte Seven-Eleven die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs übernommen.

Die Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Richard Pitterle nutze der Bürgermeister für einen Appell, sich im Bundesverkehrsministerium für den Ausbau der B 464 an der Altdorfer Kreuzung einzusetzen. Denn es sei unverständlich, wie eine nach objektiven Kriterien ermittelte Prioritätenliste der Straßenbauvorhaben in unserem Land einfach zur Seite gewischt werden könne.

Traditionell stellte der Bürgermeister an den Beginn seiner Rede einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Für den Bereich des Sports, der Kultur und der Vereine konnte der erneut auf ein Jahr voller sportlicher Erfolge, kultureller Vielfalt und eines reichen Vereinslebens zurückblicken. Eine besondere Erwähnung und nochmalige Gratulation verdienten für den Bürgermeister die Preisträger des 2012 erstmals verliehenen Ehrenamtspreises der Gemeinde, Brigitte Steybe, Dr. Gerhard Betsch und der Verein Spaß an d`r Freid.

Auch das soziale Miteinander hat 2012 seinen gewohnt guten Stand erhalten können, so der Bürgermeister. Den vielen Ehrenamtlichen, die sich hier einbringen, dankte er sehr herzlich. Beispielhaft, aber nicht abschließend, nannte er das positive Wirken von Bürger für Bürger, das Seniorenforum,  den Elternbeirat mit seinen vielen Aktionen sowie Schule plus.

Zur dem weiten Feld der Kinderbetreuung, der Jugendlichen und der Familien verwies der Bürgermeister auf ein erfolgreiches Jahr 2012. Viele konkrete Angebote und Maßnahmen wie die offene Ganztagsschule, die Erweiterung des Horts und der Kernzeitbetreuung oder der Jugendtreff am See seien Beleg für eine konsequente familienfreundliche Kommunalpolitik.

Zu Beginn seines Rückblicks auf die Entwicklung der Infrastruktur in der Gemeinde, auf die gewerbliche Entwicklung und auf die Ereignisse in der Kommunalpolitik betonte der Bürgermeister seine Freude, nach der Bürgermeisterwahl im Juli 2012 auch weiterhin an den vielen angestoßenen Projekten mitwirken zu können. Stichwortartig ging er im Anschluss auf die 2012 verwirklichten Projekte der Gemeinde wie den Abschluss der Sanierung in der Schaichhofsiedlung, den neuen Bolzplatz in Breitenstein, umfassende Kanal- und Straßensanierungen, die unter hohem Termindruck durchgeführte Brückensanierung in der Röte oder auf das neue Feuerlöschfahrzeug für die Feuerwehr ein. Auch touristisch konnte die Gemeinde 2012 mit dem Abenteuergolfplatz im Gaiern oder dem Baumhaushotel Pluspunkte sammeln.

Bei den Gewerbeansiedlungen hob der Bürgermeister die Fa. Schweiger im Gewerbegebiet Lachental hervor, die erfreulich viele neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Generell sei dem örtlichen Gewerbe zu danken für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und die stetige Gewerbsteuer, die mit 4,2 Mio. Euro von existenzieller Bedeutung für den Gemeindehaushalt ist.

Nach einem Exkurs in die nachhaltige Finanzpolitik der Gemeinde, die durch einen konsequenten Schuldenabbau Handlungsspielräume eröffnet, ging der Bürgermeister auf die Vorhaben des neuen Jahres ein und betonte die Bedeutung der Schulpolitik für die Gemeinde. Nachdem die Schule durch viel Engagement von Lehrerschaft, Gemeinderat  und Gemeindeverwaltung fit für die Zukunft gemacht worden sei, muss jetzt eine verbindliche Aussage des Kultusministeriums zum Antrag auf Genehmigung einer Gemeinschaftsschule erfolgen. „Ich fordere eine Genehmigung für die Weiterentwicklung unserer Schule" bekräftigte der Bürgermeister, „denn unsere Eltern brauchen dringend Klarheit über das Bildungsangebot im kommenden Schuljahr".

Einen wichtigen Fortschritt sah er am Hauptstraßenareal, wo die Fa. Geiger aus Oberstdorf einen Edekamarkt und Mietwohnungen errichten wird. Für die Entwicklung im Ortskern sei das ein großer Gewinn und für die Menschen, die derzeit im CAP-Markt arbeiten, bedeute das keinen Arbeitsplatzverlust.

Die 2014 vom Landkreis geplante Sanierung der Hauptstraße wird eine große Herausforderung werden, betonte der Bürgermeister, denn diese Maßnahme soll auch für eine gestalterische Aufwertung genutzt werden. Er lud die Bevölkerung bereits jetzt dazu ein, sich in den Planungsprozess einzubringen.

Weitere Schwerpunkte werden 2013 die Planung des Rettungszentrums im Fleckert, der Kunstrasenplatz im Gaiern, die Dorfentwicklung in Neuweiler und Breitenstein und die Erneuerung der Schalt- und Regeltechnik in Schule, Hallenbad und Rathaus sein. Die Fortsetzung der Sanierung Seegärten, die Vorhaben in der Röte und endlich die Realisierung des Bahnübergangs am Friedhofstäffele werden die Gemeinde in diesem Jahr ebenfalls beschäftigen.

Seinen ausdrücklichen Dank richtete der Bürgermeister an den Gemeinderat, die beiden Ortschaftsräte und die Ortsvorsteher für die zielgerichtete Zusammenarbeit und das große zeitliche Engagement.

Zum Abschluss ging Bürgermeister Wolfgang Lahl auf das soeben begonnene Jubiläumsjahr 2013 ein. „Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Wirtshäuser" zitierte er den Philosophen Demokrit und forderte die Weilemer, Neuweiler und Breitensteiner dazu auf, das umfangreiche Jahresprogramm zu genießen. Dem Arbeitskreis, der das umfassende und abwechslungsreiche Jahresprogramm ausgearbeitet hat, drückte er seinen herzlichen Dank aus. Angesichts des vielfältigen Jubiläumsprogramms ernannte der die Gemeinde zur „Schönbuch-Kulturgemeinde 2013".

Ein weiterer Höhepunkt des Neujahrsempfangs war der Festvortrag von Dr. Gerhard Betsch, der die Entwicklung unserer Gemeinde seit der ersten urkundlichen Erwähnung aufgriff und in den Zusammenhang der politischen Ereignisse stellte. In gewohnt präziser und abwechslungsreicher Weise griff Dr. Betsch für unsere Gemeinde wichtige Ereignisse auf und ergänzte die sachliche Information durch stimmungsvolle Anekdoten aus der jeweiligen Zeit. Auswertungen aus dem Gemeindearchiv lieferten Dr. Betsch wertvolle Daten zur wirtschaftlichen Lage unserer Gemeinde in früheren Jahrhunderten und verdeutlichten, wie damals wirtschaftliche Not schnell zu einem Überlebenskampf werden konnte.

Der Festvortrag von Dr. Gerhard Betsch ist im Mitteilungsblatt, KW 3 (Ausgabe vom 17.01.2013) abgedruckt.

Rainer Schäfer, einer der beiden Vorstände der Genossenschaftsbank Weil im Schönbuch eG ging im Anschluss auf das 111-jährige Bestehen der Bank ein und beschrieb die Entwicklung der Bank seit der Gründung vor 111 Jahren.

Unter Hinweis auf den örtlichen Bezug und die Aufgaben einer Genossenschaftsbank forderte er die große Politik dazu auf, nicht alle Banken über einen Kamm zu scheren und zwischen international agierenden Investmentbanken und Instituten, deren Zielgruppe vor allem die örtliche Bevölkerung und das hiesige Gewerbe sind, zu unterscheiden.

Der Fischereiverein Weil im Schönbuch, der in diesem Jahr sein 40-jälhriges Bestehen feiert, hatte als Ergänzung des Festprogramms einen Wettbewerb um das beste Ergebnis beim Angelzielwerfen aufgebaut, der reges Interesse fand.

Mit „California dreaming" beendete Seven-Eleven den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs 2013. Dasselbe Lied hatte der Chor bei seinem ersten öffentlichen Auftritt vor 25 Jahren vorgetragen.

Karlheinz Bauer nutzte die Gelegenheit, neue Mitwirkende für Seven Eleven zu interessieren und warb dafür, einfach einmal vorbeizuschauen. Vor allem bei den Männern wird noch Verstärkung benötigt.

Mit einem Stehempfang klang der Neujahrsempfang 2013 aus.

 
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