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16.10.2014 Veröffentlichungsdatum: 16.10.2014
Richtfest am Rettungszentrum bei bestem Wetter
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Am Donnerstag, den 9. Oktober 2014 wurde bei der Baustelle des Rettungszentrums Richtfest gefeiert. Ca. 150 Personen hatten sich eingefunden, um bei diesem besonderen Ereignis in der Entstehung eines Gebäudes dabei zu sein.

Bürgermeister Wolfgang Lahl konnte neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern viele Angehörige von Feuerwehr, DRK und DLRG begrüßen sowie Kreisbrandmeister Guido Plischek und den stv. Vorsitzenden des DLRG-Bezirks Glems-Schönbuch. Natürlich waren auch die Baufirmen und beteiligten Planer vor Ort.

In seiner kurzen Ansprache erinnerte der Bürgermeister daran, dass mit Rettungszentrum ein weiterer Meilenstein des Gemeindeentwicklungsplans umgesetzt wird. „Nicht nur, dass es Sinn macht, alle „Hilfeleister“ im Ort zusammenzufassen, durch das Rettungszentrum entsteht erst die Möglichkeit die Überplanung des Gebiets am See mit einer möglichen Erweiterung des Hauses Martinus und mit dem Bau eines Bürgerhauses anzugehen“.

Kurz ging der Bürgermeister auf die Baukosten von 6,3 Mio. Euro ein und dankte dem Land Baden-Württemberg für die finanzielle Unterstützung durch einen Zuschuss von 275.000,- Euro. Seinen Dank richtete der Bürgermeister auch an die gesamte Planungsgruppe aus Feuerwehr, DRK, DLRG, Fa. Kplan und Ortsbauamt für die intensive Planungsarbeit an diesem Großprojekt, zumal es ja für das Ortsbauamt eine zweite Großbaustelle in der Gemeinde gibt mit der Hauptstraßensanierung. Dank gebühre auch dem Gemeinderat, so der Bürgermeister, für seine zielführenden Entscheidungen.

„Wenn es Umleitungen gibt und investiert wird ist das auch ein Zeichen einer zukunftsorientierten und aktiven Gemeindeentwicklung. Mit unserer aktiven Bürger- und Nutzerbeteiligung werden nachhaltige und gute Lösungen für und mit der Bürgerschaft geschaffen. Ich wünsche uns allen, dass die weiteren Bauarbeiten wie bisher, reibungslos und unfallfrei ablaufen und dass am dem Herbst 2015 viel Leben und positives  ehrenamtliches Wirken im neu geschaffenen Rettungszentrum sein werden“.

Christian Lanzinger sprach für die das Vorhaben planende und begleitende kplan AG. Er lobte die gute und intensive Zusammenarbeit bei diesem großen Vorhaben, welches mit seiner architektonisch ansprechenden Holzfassade beinahe schon ein Wahrzeichen für die Gemeinde werden könne. Kostenmäßig sei das Projekt im grünen Bereich und das soll bis zur Fertigstellung im Herbst 2015 auch so bleiben, hob der Planer hervor.

Den Richtspruch brachte Benjamin Eisele, der Bauleiter der Nürtinger Baufirma Grötz aus:

„Hochverehrte Bauherrschaft, liebe Gäste

das Rohbauende ruft zum Feste.

Von oben grüß´ ich all euch Leute,

die Ihr versammelt hier und heute.

Nach wackrer Arbeit Müh und Plagen,

hat nun die Feierstund geschlagen.

Sehen wir auf das, was hier vollbracht,

das Herz sofort im Leibe lacht.

Der Richtbaum hängt an dem Gebäude,

zu unserem Stolz und großer Freude.

Zeigt Schmuck und Tücher, die im Winde wehn,

ihr mögt nun zuhören und meine Wort´ verstehn:

Lange bevor kam des Rohbauers Tat,

holte sich der Bauherr beim Architekten Rat.

Architekt Auerbach und sein Team begannen jetzt,

überlegten, planten und zeichneten Pläne fest.

Das Gebäude muss stehen auf festem Grunde,

da schlug Herr Hennes große Stunde.

Er machte nun den Statikplan,

zum Verlegen war´s manchmal der große Wahn!

Doch alle Qual hat sich gelohnt,

wir freuen uns auf nachher, da werden wir belohnt.

Wir fühlten uns auch hin und wieder sehr geschunden,

denn es ging nicht ohne Überstunden.

Bauzeit hier und Entwässerung dort,

begleiteten uns jeden Tag und immer fort.

Der Kanal, der war mal hier und dort,

und plötzlich lief das Wasser nicht mehr fort.

Aber mit Herrn Ehmann im Rücken,

konnte der Bau erst recht entzücken.

So will ich jetzt nicht länger mehr erzählen,

sondern danken Euch und uns empfehlen.

Ein großer Dank an den Bauherrn juhe,

für Euch zu bauen war wunderscheh.

Danke Stadtverwaltung für das Vertrauen,

dass wir durften für Euch bauen!

Dank auch allen unsern Handwerksleut,

was Ihr könnt, dass sehen wir heut.

Vor allem sei aber auch Gott gedankt,

keiner ist durch einen Unfall hier erkrankt!

Den Rettersleuten, die hier finden Freud und Wonne,

soll scheinen im Herz die warme Sonne,

Zum Richtschmaus wollen wir nun eilen

und in froher Rund´ noch lang verweilen.

Zum guten Schluss auf alle noch,

bring ich ein dreimal kräftig Hoch.

Den Gästen, Bauleut und Bauherrn zur Ehr,

trink ich das Glase Wein nun leer!      

Alle zusammen, ein dreimal kräftiges Hoch, Hoch, Hoch

Das Glas zerschelle nun am Grund, geweiht sei dieser Bau zur Stund!

 

Nachdem das zuvor geleerte Weinglas ca. 10 Meter tiefer in tausend Stücke zersprungen war, konnte der gemütliche Teil des Richtfestes mit der Einladung der Gemeinde zu einem zünftigen Vesper beginnen.

 

 

 

 

 
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