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27.10.2015 Veröffentlichungsdatum: 27.10.2015
Volles Haus bei der Übergabe des Rettungszentrums
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Über 500 Besucherinnen und Besucher fanden sich am letzten Freitagabend im Rettungszentrum ein, um bei der Übergabe des Gebäudes an die drei Nutzer dabei zu sein. Bei drei Organisationen, die im Rettungszentrum beheimatet sind, waren die Einladungsliste und die Anzahl der von Bürgermeister Wolfgang Lahl begrüßten Gäste dementsprechend lang. Auch aus der Bevölkerung war das Interesse an der Übergabe dieses jüngsten Großprojektes der Gemeinde sehr groß.

Bürgermeister Wolfgang Lahl hob in seiner Rede die wichtigste Funktion des neuen Gebäudes hervor, nämlich eine Heimat für alle drei Rettungsinstitutionen in der Gemeinde zu sein. Er hoffe, dass das Gebäude den Nutzern viele gute Dienste erweisen wird, so wie die vielen Nutzer, die hier ehrenamtlich tätig sind, der gesamten Bevölkerung gute Dienste tun. Für eine Gemeinde gebe es eigentlich nichts Schöneres, so der Bürgermeister, als Ehrenamtlichen, die sich tagtäglich für andere einsetzen, perfekte Voraussetzungen für ihre vielfältigen Aufgaben zu schaffen.

Das neue Rettungszentrum ist nicht nur auf dem aktuellen Stand der Technik, so der Bürgermeister, sondern fügt sich auch mit den verwendeten Materialien optimal ein in die schöne Landschaft der Gemeinde. Mit der Fertigstellung sei ein weiterer gewichtiger Meilenstein des Gemeindeentwicklungsplans Weil im Schönbuch 2025 umgesetzt worden.

Das gemeinsame Gebäude biete nicht nur Synergie-Effekte und verbindet Nachhaltigkeit mit Erweiterungsmöglichkeiten, sondern habe schon während der Bauphase ein Zusammenrücken aller Beteiligten und der drei Hilfsorganisationen Feuerwehr, Rotes Kreuz und DLRG bewirkt.

Besonders erfreulich und nicht selbstverständlich sei die pünktliche Fertigstellung und nach dem aktuellen Kostenstand auch im Kostenrahmen gebliebene Finanzierung des Gebäudes. „Wir können alles und auch Rettungszentrum“ betonte der Bürgermeister in seiner Rede.

Großes Lob und Anerkennung hatte er für die Arbeitsgruppe der drei Organisationen, die vom Start der Planung bis zum heutigen Tage eng eingebunden war in diese Maßnahme.“ Was die Arbeitsgruppe der Nutzer ehrenamtlich geleistet hat, lässt sich kaum beschreiben“ betonte der Bürgermeister. Ohne ihr Zutun, wäre das Ergebnis bei weitem nicht so gut ausgefallen, wie es ist.

Dem Gemeinderat gebühre herzlicher Dank für sein Vertrauen in die Verwaltung, die Planer und die Nutzer. Mit dem Rettungszentrum, so der Bürgermeister hat der Gemeinderat die richtige, mutige und zielführende Entscheidung getroffen.

Den drei federführend Verantwortlichen der Nutzer, Markus Ferber für die Feuerwehrabteilung Weil im Schönbuch, Michael Bauer für den DRK-Ortsverein und Michael Hübner-Hecker vom DLRG sprach der Bürgermeister im Namen der Gemeinde einen herzlichen Dank aus, verbunden mit einer Einladung in den Stuttgarter Friedrichsbau, in dem die Weilemer Künstlerin Vanessa Tuna auftritt.

Abschließend betonte der Bürgermeister, dass die großen Ziele der Gemeinde nicht in quantitativem Wachstum bestehen, sondern in qualitativem Wachstum. Ein Nachweis für diese Aussage sei das heute übergebende Gebäude.

In seinem Schlusswort wünschte der Bürgermeister allen Nutzern viel Freude und viel Gemeinsames bei der Benutzung des Gebäudes oder bei den Übungen und möglichst wenig dringliche Einsätze. „Möge viel Gutes und viel Hilfe aus diesem Bauwerk entstehen und möge es allen Mitbürgerinnen und Mitbürger steht´s dienbar sein“.

"Wir sind alle 112!"
 
Mit diesen Worten leitete Kreisbrandmeister Guido Plischek sein Grußwort ein und bezeichnete den heutigen Tag als historisch für Weil im Schönbuch. Zu Beginn der Planungen sei er ungläubig gewesen, dass in ein- und demselben Gebäude tatsächlich drei unterschiedliche Organisationen zusammenwirken sollen. Inzwischen sehe er das als zukunftsorientierte Planung.

Der gesamten Gemeinde gratulierte er zu diesem herausragenden Projekt, welches für Jahrzehnte die Heimat von Feuerwehr, DRK und DLRG sein wird. Durch die gemeinsame Unterbringung seien beste Voraussetzungen für den Geist der Kameradschaft bei den Ehrenamtlichen geschaffen. “Die Gemeinde hat geliefert, jetzt sind die Kameraden dran“, damit schloss der Kreisbrandmeister sein Grußwort an die Festgemeinde.

Für den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes sprach Wolfgang Breitbach. Er gratulierte der gesamten Gemeinde zu diesem Vorzeigeprojekt, welches nicht nur Weil im Schönbuch selber nutze, sondern auch Vorteile für die umliegenden Gemeinden habe. Durch diesen Kraftakt für die Gemeinde und die beteiligten Organisationen gebe es nun sehr gute Möglichkeiten für alle Nutzer und insbesondere für den DRK-Ortsverein. “Die Daseinsvorsorge ist bei ihnen in guten Händen“ betonte der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands.

Sein Grußwort schloss er ab mit einer Auszeichnung des Kreisverbandes für Bürgermeister Wolfgang Lahl. In Würdigung seiner Arbeit für das Rettungszentrum hat das Präsidium des Kreisverbands dem Bürgermeister die Ehrenmedaille in Gold des Kreisverbandes einstimmig verliehen. Der Wunsch sei, diese gute Zusammenarbeit fortzusetzen.

In seinem Dank betonte der Bürgermeister, dass die Auszeichnung nicht im gebühre, sondern der Gesamtgemeinde und allen Weilemern.

Für den DLRG-Bezirk Glems-Schönbuch grüßte Manfred Schlierf die Eröffnungsgäste. Mit dem Rettungszentrum, so Manfred Schlierf, seien Maßstäbe gesetzt worden. Es sei nicht nur eine Heimat für alle Hilfsorganisationen in der Gemeinde geschaffen worden, sondern damit wurde auch die Wertschätzung der Gemeinde für die Helfenden zum Ausdruck gebracht.

Gerade die DLRG sei einerseits auf Bäder, aber auch auf zentrale Anlaufpunkte angewiesen. Durch die eigenen Räume im Rettungszentrum erhoffe er sich einen Motivationsschub für die DLRG-Ortsgruppe und für neue Mitglieder.

Traditionell spricht auch der Architekt eines Gebäudes bei solchen Anlässen ein Grußwort. Diese Aufgabe fiel Christoph Lanzinger von der kplan AG zu. Christoph Lanzinger bezeichnete das Rettungszentrum als gutes und gelungenes Projekt, denn alle seien zufrieden. Alle, dass seien der Bauherr, die Nutzer und auch der Architekt. Nicht nur, dass die Kosten und Termine eingehalten wurden, das Gebäude sei sogar früher fertig geworden, als ursprünglich geplant war.

Eine der Voraussetzungen dafür war, die Nutzer bereits sehr früh in die aufwändige Abstimmungsphase einzubeziehen. Seiner Beobachtung nach habe das zu einem Zusammenwachsen geführt, sodass alle drei Organisationen nun als Einheit in das Rettungszentrum eingezogen sind. Bei diesem Gebäude stünden natürlich die Funktionen im Vordergrund, so der Architekt. Wichtig sei aber auch, dass die Architektur stimmt, vor allem angesichts des markanten Standortes in der Gemeinde.

Einen ausdrücklichen Dank richtete der Architekt an den Bauleiter, Florian Jurik, der hier keine einfache Aufgabe hatte. Zum Abschluss seines Grußwortes übergab der Architekt symbolisch einen Schlüssel an den Bürgermeister und die Vertreter der drei Hilfsorganisationen.

Anschließend kamen die evangelische und die katholische Kirchengemeinde gemeinsam  zu Wort, denn, so der Bürgermeister, die Kirchen und die Pfarrer waren bei diesem Bauvorhaben von Anfang an dabei. Pfarrer Götz Krusemarck betonte, dass sich alle Kirchengemeinden über das neue Rettungszentrum freuen, wobei es im Optimalfall nie benötigt wird. Zu danken sei allen Ehrenamtlichen, die hier wirken für ihren immensen Einsatz. Dieser verdiene höchsten Respekt.

Ihr Dienst hinterlässt Spuren, so der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Breitenstein-Neuweiler. „Wenn Sie wollen, haben wir immer offene Ohren für ihre Anliegen“, bot er den Nutzern des Rettungszentrums an.

Pfarrer Benjamin Hoch sah darin, dass hier zwei Pfarrer gemeinsam unter einem Dach für drei Organisationen ein Grußwort halten, ein Zeichen für gelebte Ökumene. „Beim Anblick des Rettungszentrums denke ich stets an die Arche Noah“, so der Geistliche und bezeichnete die 112, gemeinsame Rufnummer aller Notdienste,  als die SMS unter den Gebeten.

Die beiden Pfarrer wünschten diesem Haus ihren Segen und den hier Wirkenden Freude an ihren Dienst. „Möge von dem Gebäude Hilfe und Rettung ausgehen und die Bewohner der Gemeinde vor Unheil bewahrt werden“.

Das Schlusswort hielten Markus Ferber für die Feuerwehrabteilung Weil im Schönbuch, Michael Bauer für den DRK-Ortsverein und Michael Hübner-Hecker für die DLRG-Ortsgruppe gemeinsam-.

„Es ist geschafft. Viereinhalb Jahre der Planung haben nun ihren Abschluss gefunden“. Mit diesen Worten überbrachte Michael Hübner-Hecker den Dank der DLRG-Ortsgruppe für die neuen und funktionalen Räumlichkeiten. Ein ausdrücklicher Dank gebühre dem Bürgermeister für sein offenes Ohr und seine fairen Vorschläge, die stets eine gerechte Abwägung zwischen Kosten und Nutzen waren. Dem Gemeinderat, so Michael Hübner-Hecker, gebühre besonderer Dank für seine Weitsicht und den Mut für dieses große Projekt.

Michael Bauer vom Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes hatte die Aufgabe, auf die viele Planungsrunden zurückzuschauen und den Dank der Nutzer an alle am Bau Beteiligten vorzubringen. Zum Abschluss seiner Dankesworte kündigte er ein großes Festwochenende am 4. und 5. Juni 2016 an, bei dem die Einrichtungen des Rettungszentrums anders als heute Abend auch in der Praxis vorgeführt werden sollen.

Das Schlusswort unter den Nutzern hatte Markus Ferber, der Kommandant der Feuerwehrabteilung Weil im Schönbuch. Eine lange Bauphase sei nun zu Ende, so der Abteilungskommandant. Anhand einiger konkreter Beispiele berichtete er, wo bei solch einem komplexen Vorhaben überall Komplikationen auftreten können. Für alle Nutzer des Rettungszentrums brachte er den Wunsch nach einer gedeihlichen Zusammenarbeit zum Ausdruck. “Auch wenn die Bude brennt, das Blut mal spritzt oder einem das Wasser bis zum Hals steht, wir werden eine Lösung finden“. Mit diesem Versprechen schloss der Abteilungskommandant sein Grußwort zum Festakt der Übernahme des Rettungszentrums.

Anschließend übergab Bürgermeister Wolfgang Lahl symbolisch den zuvor von dem Architekten erhaltenen Schlüssel des Rettungszentrums an die drei Nutzergruppen und nahm zum Abschluss des offiziellen Teils noch eine Verstärkung der Feuerwehrabteilung Weil im Schönbuch vor. Er begrüßte Simone Pisch als bereits aktives Mitglied der Feuerwehr neu im Team der Kinderfeuerwehr „Flammis“ und ernannte als neues Mitglied Meike Angeli-Krämer zur Fachberaterin für die Kinderfeuerwehr.

In seinem Dank für die Organisation des heutigen Abends führte der Bürgermeister ausdrücklich das Team des Jugendtreffs Neon an, die an diesem Abend ebenfalls bei der Bewirtung aushalfen. Zum Abschluss lud er die versammelte Festgemeinschaft ein, sich im ganzen Haus umzusehen und wiederholte die Einladung zum Festwochenende Anfang Juni 2016.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt in herausragender Weise vom aus dem jungen Streichorchester hervorgegangenen Pandolfi-Quartett.

Noch lange nach dem Abschluss des offiziellen Teils und nach dem anschließenden Zusammensitzen waren im gesamten Rettungszentrum Gäste unterwegs, die sich ein Bild von den Räumen machte. Ein Blickfang war dabei der Schulungsraum, in dem im Zeitraffer der gesamte Bau des Rettungszentrums zu sehen war.
 
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