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18.11.2015 Veröffentlichungsdatum: 18.11.2015
BUND Wühlmäuse im Einsatz
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Mit Unterstützung vom Forst durch Herrn Walter Langer konnten die BUND-Wühlmäuse ihrem Namen alle Ehre machen und wirklich kräftig zupacken. Da gab es Gräben zur Wasserableitung wieder herzustellen, die Treppenstufen mussten von Laub und Moos befreit, abbrechende Wegkanten gesichert und das schräge Profil von Wegen besser begehbar gemacht werden.
An einer Stelle war ein riesiger Ast einer toten Buche abgebrochen und hatte den Weg versperrt. Da konnte nur die Motorsäge helfen, aber die Aststücke waren schnell weggeräumt und auf dem Holz konnte Herr Langer gleich noch den Arbeitseinsatz dokumentieren.

Das Klingenstäffele ist ein historischer Weg, der schon vor langer Zeit als direkter Verbindungsweg von Weil nach Bebenhausen diente. Woher kommt dieser Name? Der Riegenbrünnelebach, der den Fischereisee speist, hat sich über Jahrhunderte tief in den Stubensandstein eingesenkt und so eine kleine Schlucht oder Klinge entstehen lassen. Das kann man sich bei der heutigen Wassermenge, die in dem Bächlein fließt, gar nicht vorstellen. Aber wenn starke Regenfälle niedergehen, dann ist in dem Bachbett einiges los. Auch wenn der Wasserstand gerade sehr niedrig ist, so ist doch diese schattige und immer feuchte Klinge ein wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für Salamander und Kröten, ganz besonders, wenn die Sommer so heiß sind wie in diesem Jahr.

Wer eine eindrucksvolle Tour unternehmen möchte, dem sei das Klingenstäffele im Süden von Weil im Schönbuch sehr empfohlen. Zu erreichen ist es am besten über das Gewann Dörschach (Parkplatz beim Sportplatz im Gaiern) und den Fischereisee.
 
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