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26.01.2017 Veröffentlichungsdatum: 26.01.2017
Streusalz nur im Notfall (bei Glätte) verwenden

In den letzten Tagen fiel auf, dass zum Streuen von Gehwegen vermehrt von vornherein Streusalz verwendet wird. Daher folgende Hinweise:

Zum Bestreuen soll möglichst abstumpfendes Material wie Sand, Splitt oder Asche verwendet werden. Die Verwendung von Salz oder salzhaltigen Stoffen ist wegen der schädigenden Wirkung für das Grundwasser und Pflanzen verboten. Ausnahmsweise dürfen Salz oder salzhaltige Stoffe verwendet werden, wenn Glätte oder zu erwartende Eisglätte nicht auf andere Weise verhindert oder beseitigt werden kann.

Geregelt ist das in § 6 der Streupflichtsatzung der Gemeinde:

§ 6   Beseitigung von Schnee- und Eisglätte
1. Bei Schnee- und Eisglätte haben die Verpflichteten die Gehwege sowie die Zugänge zur Fahrbahn rechtzeitig so zu bestreuen, dass sie vom Fußgänger bei Beachtung der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt möglichst gefahrlos benützt werden können. Die Streupflicht erstreckt sich auf die nach § 5 Abs.1 zu räumende Fläche.

2. Die Verwendung von Salz oder salzhaltigen Stoffen ist verboten. Ausnahmsweise dürfen Salz oder salzhaltige Stoffe verwendet werden, wenn Glätte oder zu erwartende Eisglätte nicht auf andere Weise verhindert oder beseitigt werden kann.

3. Wenn auf oder an einem Gehweg Bäume oder Sträucher stehen, die durch salzhaltiges Schmelzwasser gefährdet werden könnten, ist das Bestreuen mit Salz oder salzhaltigen Stoffen verboten.

Danke für Ihr Verständnis!

Gemeinde Weil im Schönbuch

 
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