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02.06.2017 Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017
Rückblick auf die Infoveranstaltung und Ausstellung der Kindergärten im Rathaus
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„Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich selbst tun, und ich verstehe.“ (Konfizius)

Die Besucher bekamen einen Einblick in die Vielfalt der Bildungsbereiche in unseren Kindertageseinrichtungen für Kinder von einem Jahr bis zum Ende der Grundschulzeit. Es zeigt sich, dass die Arbeit in den Kindertagesstätten einem Wandel unterliegt, der die Erkenntnisse der Neurobiologie und die Veränderungen in der Gesellschaft aufgreift.

Kinder lernen von selbst, wenn sie sich wohl fühlen, angenommen sind und neugierig die Welt mit all ihren Sinnen entdecken dürfen. Sie brauchen Erwachsene, die sie auf diesem Weg interessiert und mit großer Freude begleiten. Diesem Bildungsverständnis entsprechend bieten die Kindertagesstätten eine anregungsreiche Bildungslandschaft.

Kinder brauchen Räume, die ihren Bedürfnissen entsprechen, die veränderbar sind und von den Spielideen der Kinder leben -  mit Nischen für Rückzug, Entspannung, Alleinsein und Ruhe.

Eine Power- Point- Präsentation zeigte anschaulich, wie Mahlzeiten als Bildungsorte gesehen werden, wenn sie mit den Kindern überschaubar gestaltet sind und sich eine Atmosphäre des Wohlfühlens und der Vertraulichkeit ausbreitet.

Alltagsmaterial oder „Zeugs zum Spielen“ bildet die Brücke in den Alltag und lädt zum Ausprobieren, Fabulieren und Experimentieren ein. Kinder beseelen die Dinge, die für sie jetzt gerade interessant sind. Kleine Kinder schulen mit „Alltagszeug“ ihre Wahrnehmung, Geschicklichkeit und Motorik, sie entfalten ihre Kreativität und erproben das „Alltagszeug“ auf Tauglichkeit wie Einfüllen, Umfüllen, Abmessen, Transportieren. Sie erleben sich im Tun kreativ und selbstwirksam. Mit den Kindern kommen wir Erwachsene zum Staunen, wenn wir neugierig ihrem Spieltrieb folgen.

Lernwerkstätten zu interessanten Themenbereichen ermöglichen ein intensives Spielen. Kinder probieren mit höchster Konzentration, Geduld und Ausdauer aus, was sie interessiert. Spielen ist die dem Kind eigene Art, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Wir sprechen von einer „vorbereiteten Umgebung“, die Anreize gibt, vieles auszuprobieren und zu entdecken.

„Spielen ist nicht Spielerei, es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung“.  (Fröbel 1782-1852)

Lernen löst das Spielen nicht ab, es findet seine natürliche Fortsetzung in der Schule, weil Lernen und Spielen untrennbar verbundene Elemente sind. Dies  zeigte der Hort in seiner Ausstellung sehr anschaulich.

Allen beteiligten Einrichtungen ein „Herzliches Dankeschön“ für die Einblicke in unterschiedlichen Bildungsbereiche und die interessanten Präsentationen!
 
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