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12.10.2017 Veröffentlichungsdatum: 12.10.2017
Anbau an die Gemeinschaftsschule wurde offiziell übergeben
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Am letzten Freitag wurde nach anderthalbjähriger Bauzeit der jüngste Anbau an die Gemeinschaftsschule offiziell übergeben. Zu diesem Anlass hatten sich zahlreiche Mitwirkende, künftige Benutzer und Mitglieder des Gemeinderats eingefunden. Glücklicherweise legte der angekündigte Regen eine Pause ein. Allerdings machte allen der kalte Wind zu schaffen. Besonders darunter zu leiden hatten die jungen Sängerinnen und Musiker, die mehrere Beiträge vortrugen und zwischen den Redebeiträgen ruhig sitzend den kalten Wind aushalten mussten.

Bürgermeister Wolfgang Lahl begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, unter denen sich auch der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz befand.

Er bezog sich in seiner Rede auf Martin Luther und zitierte den Reformator mit „Wenn die Schulen zunehmen, dann steht`s wohl im Land“. Den Anbau sah der Bürgermeister als wichtige Investition in die Zukunft unserer Kinder und in die Zukunft unserer Gemeinde. Zufrieden war er mit der pünktlichen Realisierung und der voraussichtlichen Einhaltung des geplanten Kostenrahmens von 1,5 Millionen €. An der Adresse des Landes gerichtet kritisierte er, dass der Gemeinde noch immer keine Entscheidung über die beantragte finanzielle Förderung des Landes vorliegt.

Auf die jüngsten Zeitungsberichte zur Haltung der Eltern zur Gemeinschaftsschule eingehend betonte der Bürgermeister, dass das Hochjubeln und das Schlechtreden der Gemeinschaftsschule in den letzten Jahren nicht für Vertrauen in diese neue Schulform geführt hat. An alle bildungspolitisch Verantwortlichen in Bund und Land appellierte er, dass Bildungspolitik verlässlich sein müsse. Bei Kindern, Eltern und Lehrerschaft müsse Vertrauen geschaffen werden. “Bildungspolitik muss sachlich und nicht durch eine Parteibrille gesehen werden“. Mit diesen Worten lud der Bürgermeister alle politisch Verantwortlichen ein, die erfolgreiche Gemeinschaftsschule Weil im Schönbuch zu besuchen.

Eine weitere Forderung des Bürgermeisters an die große Politik war, dass Bildungspolitik nachhaltig sein muss. Kommunen, die wie Weil im Schönbuch investieren, müssen davon ausgehen dürfen, dass die Investitionen dauerhaft ausgerichtet sind.

Die vier neuen Klassenräume bezeichnete er als gut ausgestattet und baulich perfekt geplant und umgesetzt. Dafür dankte er dem Architekturbüro FWP und dabei namentlich dem Architekten Tilman Frirdich. In seiner Dankesworte schloss der Bürgermeister alle Handwerker ein, die sämtlich pünktlich und sorgfältig gearbeitet hatten.

Nicht zuletzt sei den engagierten Lehrerinnen und Lehrer an der Gemeinschaftsschule für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe und in den wöchentlichen Besprechungen zu danken. Dem Gemeinderat dankte der Bürgermeister für den im März 2016 einstimmig gefassten Beschluss zum Bau der vier neue Klassenzimmer.“

Seine letzten Dankesworte richtete der Bürgermeister an den Elternbeirat, für die tägliche motivierende Unterstützung bei diesem Projekt und für das gute Miteinander.

„Sie alle haben Zukunft für unsere Kinder geschaffen, sie haben Zukunft für Weil im Schönbuch geschaffen.“

Der Architekt Tilman Frirdich vom Holzgerlinger Architekturbüro FWP ging auf die Geschichte und die Ausführung des Schulhausanbaus ein und veranschaulichte mit beeindruckenden Zahlen wie 410 m³ verbauter Beton und 38 to eingebauten Baustahls die Dimensionen des neuen Gebäudes. Er dankte allen am Bau Beteiligten für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit und wünschte der Schule und allen Schülerinnen und Schülern, die den Anbau nutzen, alles Gute.

Für Angela Huber, die Leiterin des Staatlichen Schulamtes, war die Einweihung ein „Anlass zum Feiern“. Schule würde von Menschen geprägt, aber die räumlichen Verhältnisse seien für die Atmosphäre einer Schule ebenfalls wichtig. An ihre eigene Schulzeit erinnernd meinte sie dass auch Räume prägend sind für eine Schule.

Als Überraschung brachte die Schulamtsleiterin die gute Nachricht mit, dass der Zuschussantrag der Gemeinde bewilligt wurde. Jedoch, werde die Auszahlung erst später erfolgen. Der Schulgemeinschaft wünschte sie alles Gute und viel Freude am Lernen im neuen Gebäude.

Für die Rektorin Annette Pfizenmaier war der Tag der Übergabe ein Feuerwerk zum Abschluss der anderthalbjährigen Bauzeit. Sie berichtete, dass sich die Klassen 7, 9 und 10 im neuen, mit E-Bau bezeichneten Gebäude sehr wohl fühlen und dass die neuen Klassenzimmer auch aufgrund kluger Ideen der Architekten ein gutes Lernen ermöglichen. Sie dankte dem Gemeinderat ausdrücklich für die mutige und vorwärtsblickende Entscheidung. Mit dem gut ausgestatteten Anbau seien gute Voraussetzungen für strukturiertes Lernen geschaffen worden. Besonders dankbar zeigte sich die Rektorin, dass Ideen der Schule aufgenommen und diskutiert worden sind.

Als besonders gelungen sah sie die Verbindung des neuen Gebäudes mit dem bestehenden Schulgebäude. „Ich hätte nicht gedacht, dass der bisherige Gang durch die neue Verbindung so viel gewinnt“ meinte die Schulleiterin.

„Die Gemeinde Weil im Schönbuch hat nicht auf morgen gewartet, sondern gehandelt. Die Schule wird das neue Gebäude mit Leben füllen“. Mit diesen Worten schloss die Rektorin ihre Ansprache.

Die beiden Elternbeiräte Schwarz und Tamm schlossen sich dem Dank an den Gemeinderat und an die Ausführenden an und wünschten der Schule und dem neuen Gebäude alles Gute.

Nach den offiziellen Redebeiträgen und weiteren Musikbeiträgen hatten alle Klassensprecher und Klassensprecherinnen die Möglichkeit, ihre Wünsche für das neue Gebäude und die Nutzer vorzutragen. Die an Luftballons geknüpften Karten mit den schriftlich festgehaltenen Wünschen wurden den anwesenden Gästen vorgetragen. Erstaunlich oft gewünscht wurde, dass das neue Gebäude möglichst lang sauber und ordentlich bleiben solle. Aber auch andere Wünsche wie dass es dort möglichst nie brennen solle und dass dort möglichst gut Mathematik unterrichtet werden solle wurden vorgetragen.
    
Zum Abschluss wurden alle Luftballons steigen gelassen und wie zum Zeichen, dass Petrus die guten Wünsche unterstützt klarte das Wetter just in diesem Moment. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich über einige wärmende Sonnenstrahlen freuen.

Nach dem Ende des offiziellen Programms konnten die Gäste, die das neue Gebäude noch nicht kannten, sich ein Bild über die neuen Räume und deren technische Einrichtung machen. Ein oft gehörtes Kompliment war, dass sich der Anbau in Größe, Farbe und Form gut in die bestehende Struktur einpasst.
 
18 Zugriffe, zuletzt am 20.10.2017, 01:47:45